Einstellungen für Sehbehinderte
Aktuelle MitteilungPrint | Contact | Sitemap |

28.06.2012 - Bedarf an Unterstützung für Studierende steigt mit Bologna

Deutsch-polnisches Kolloquium: Bedarf an Unterstützung für Studierende steigt mit Bologna

  • Neuntes Deutsch-Polnisches Kolloquium des Deutschen Studentenwerks (DSW) und der polnischen Rektorenkonferenz (KRASP) in Poznan
  • Erhöhung der internationalen Mobilität von Studierenden erfordert mehr internationale Zusammenarbeit bei Service und Beratung für Studierende
  • DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „Langjährige Deutsch-polnische Zusammenarbeit gutes Beispiel“

Poznan/Berlin, 28. Juni 2012. Wie entwickelt sich die soziale Infrastruktur für die Studierenden in den beiden Bologna-Ländern Deutschland und Polen? Welche Service- und Beratungsangebote, welche Unterstützung benötigen Studierende künftig? Vor welchen demographischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen stehen die beiden Länder im Jahr der Fußball-EM? Was können deutsche Studentenwerke und polnische Hochschulen bei dem Thema voneinander lernen?

Mit diesen Fragen befasst sich ein mehrtägiges bilaterales Kolloquium des Deutschen Studentenwerks (DSW) und der polnischen Rektorenkonferenz (KRASP) in Poznan. Gastgeberin ist die Technische Universität Poznan.

Geleitet wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Adam Hamrol, Vizepräsident der Rektorenkonferenz der Akademischen Hochschulen in Polen sowie Rektor der Technischen Universität Poznan, und DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. Die Stadt Poznan wird durch den Vize-Stadtpräsidenten vertreten; ebenfalls dabei sind Vertreter der deutschen Kultusministerkonferenz (KMK) sowie des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands (ADH).

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde erklärte in Poznan: „Wer in den Bologna-Staaten mehr Mobilität will, der muss Studierenden mehr Unterstützung zukommen lassen. Darauf haben in jüngster Zeit nicht nur die European University Association und die Academic Cooperation Association hingewiesen, dies steht auch im Fokus des deutsch-polnischen Kolloquiums. Dafür müssen die Verantwortlichen - Studentenwerke und Hochschulen - auch international mehr zusammenarbeiten. Die lange Tradition der deutsch-polnischen Kolloquien bildet hier ein gutes Beispiel. Beide Seiten können gut voneinander lernen, wie sich die Service- und Beratungsangebote im Hinblick auf neue Anforderungen der Studierenden, aber auch der Hochschulen weiterentwickeln können, und welche Handlungskonzepte adäquat sind..“

Deutschland zählt derzeit etwa 2,4 Millionen Studierende, Polen etwas mehr als 1,9 Millionen, wovon rund 660.000 an privaten Hochschulen studieren. Polen erlebte in den vergangenen Jahren einen wahren Gründungsboom von privaten Hochschulen, die überwiegend betriebswirtschaftlich ausgerichtet sind.

Die rund 8.5000 polnischen Studierenden in Deutschland sind die drittgrößte Gruppe ausländischer Studierender, hinter den Studierenden aus China und Russland.

Ähnlich wie mit den Studentenwerken in Frankreich, kooperieren deutsche Studentenwerke mit polnischen Hochschulen und organisieren den Austausch von deutschen und polnischen Studierenden. Zehn Studentenwerke werden in diesem Jahr Kooperationen mit polnischen Hochschulen durchführen, seien es Partnerschaftsprogramme für deutsche und polnische Studierende, sei es der Austausch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.


Stefan Grob
Referatsleiter Presse/Kultur
Stellvertreter des Generalsekretärs
Deutsches Studentenwerk
Monbijouplatz 11
10178 Berlin
Tel: 030-29 77 27-20
Mobil: 0163 29 77 272
Fax: 030-29 77 27-99
PC-Fax: 030-29 77 27-55 20
stefan.grob@studentenwerke.de 
www.studentenwerke.de  
www.facebook.com/deutsches.studentenwerk

zurück | zur Übersicht