Grundsätzlich wird mit der Arbeit im Servicezentrum für behinderte
Studierende die Absicht verfolgt, die Gleichberechtigung von behinderten
und chronisch kranken Studierenden innerhalb der Hochschule und ihres
Umfeldes zu unterstützen. Die Beratung wird von behinderten Beratenden
durchgeführt.
Sie orientiert sich damit an den Prinzipien des "Peer Counseling" -
"Beratung und Unterstützung für Betroffene durch Betroffene". Die
Erfahrungen mit dem eigenen Behindertsein und das damit vorhandene
konzeptuelle Hintergrundwissen führt zu einem besseren Verständnis
und somit zu effizienteren Ergebnissen. Im Gespräch besteht die
Möglichkeit, Probleme zu definieren, und im Sinne der Erweiterung
eigener Handlungskompetenzen können Strategien zur Problemlösung
und Perspektiven entwickelt und umgesetzt werden. Die Berater
verfolgen das Ziel der Förderung von Selbstbestimmung, so dass
behinderte Studierende langfristig zu? Experten in eigener Sache'
werden.