Seit Mai 2010 arbeite ich als Beraterin im Servicezentrum für behinderte Studierende (SZB)
des Akademischen Förderungswerks. Neben allgemeiner Fragestellungen rund um das Thema Studieren
mit Behinderung liegt mein Schwerpunkt in der Beratung zu den Themen Leben mit Assistenz, Pflege
und Persönliches Budget. Aufgrund ungünstiger Bedingungen für rollstuhlnutzende und pflegeabhängige
Studierende wechselte ich den Studienort und ging an die Ruhr-Universität Bochum. Dort war meine
erste Kontaktstelle das SZB und ich stieß auf kompetente Ansprechpartner, wenn es darum ging, als
behinderte Studierende ein selbstbestimmteres Leben zu führen. Nach erfolgreichem Masterabschluss
in Klinischer Psychologie arbeitete ich zunächst in einem ambulanten Hospizdienst und nahm im Mai
2010 meine Tätigkeit als Beraterin im Servicezentrum für behinderte Studierende auf. Meine beratende
Unterstützung für die Klienten gestaltet sich stets ressourcen- und lösungsorientiert. Dabei spielt
meine eigene Behinderung eine entscheidende Rolle. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Weg zu
einem selbstbestimmten Leben für behinderte Menschen nicht einfach ist und es guter Beratung bedarf.
Ein Studium zu organisieren, ist für behinderte oder chronisch kranke Menschen eine zusätzliche Herausforderung.
Sich diesen Herausforderungen gemeinsam mit dem Klienten zu stellen bildet die Grundlage meiner Tätigkeit
und motiviert mich in meiner Arbeit als Beraterin.
Das Team des SZB,
Harry Baus,
Anita Heintel,