Nachteilsausgleich

Auf der Grundlage der deutschen Verfassung dürfen Behinderte nicht benachteiligt werden. In den Gesetzen zur Gleichstellung Behinderter ist daher folgerichtig im Einzelnen bestimmt, wie und wo eine Benachteiligung Behinderter vermieden werden muss.

Gäbe es für behinderte und chronisch kranke Studierende keinen Nachteilsausgleich, wären sehr viele von ihnen chancenlos, hätten unverschuldet schlechtere Noten und würden vielfach ihr langjähriges Studium ohne Abschluss aussetzen müssen; letztendlich würde ihnen der Akademikerberuf versagt bleiben.

Im Folgenden finden Sie Beispiele, wie Nachteilsausgleiche von behinderten und chronisch kranken Studierenden zu beantragen bzw. zu behandeln sind.

Da betroffene Studierende, Prüfungsämter und Dozenten oft gleichermaßen unschlüssig sind, wie sie mit diesem Grundsatz umgehen können, finden Sie auf der Seite „Antrag auf Nachteilsausgleich“ eine Beispielformulierung, wie Sie als Studierende Ihren Antrag stellen und Sie als Dozent oder Prüfungsausschussvorsitzender darauf reagieren können.

Als Nachteilsausgleich sind viele Betroffene zum Beispiel darauf angewiesen, in einem separaten Raum mit Zuhilfenahme eines behindertengerechten Computers ihre Klausuren zu schreiben. Wir machen Prüfungsämtern und Dozenten das Angebot, diese Klausuren in unserem Computerarbeitsraum schreiben zu lassen. Unter den unten aufgeführten Links finden Sie daher eine vorbereitete Vereinbarung, die von den Dozenten oder Verantwortlichen bitte rechtzeitig vor Klausurbeginn an uns einzureichen ist. Um Details abzusprechen, wenden Sie sich zusätzlich in jedem Fall immer auch direkt an uns.

Material zum Antrag auf einen Nachteilsausgleich

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