Geschichte der Kitag Lennershof

In den ehemaligen Baracken des Staatshochbauamtes begann 1968 die Geschichte der heutigen Kindertagesstätte des Akademischen Förderungswerks (AKAFÖ). Noch in Eigeninitiative studierender Eltern wurden dort damals 60 Kinder im Alter von sechs Wochen bis sechs Jahren betreut.

1971 übernahm dann das AKAFÖ die Einrichtung. Schon im Folgejahr wurde die Kitag um zwei Hortgruppen erweitert, sodass auch Schulkinder bis zur vierten Klasse nach dem Unterricht versorgt werden konnten.

Bei einem Feuer brannte die "alte Kitag" im Herbst 1983 bis auf die Grundmauern ab - mit dem Bau der neuen Räumlichkeiten an der Lennershofstraße war aber glücklicherweise schon begonnen worden. Im Frühjahr 1984 konnte das neue Haus aus Fertigbauteilen der Fachhochschule dann seiner Bestimmung übergeben werden. Dort ist die Kitag noch heute beheimatet.

1993, ausgerechnet zu ihrem 25-Jährigen Bestehen, hatte die Kindertagesstätte große finanzielle Schwierigkeiten zu meistern. In langen Verhandlungen mit dem zuständigen Ministerium, der Ruhr-Universität und den politischen Vertretern aus Stadt und Region konnte damals jedoch eine Lösung gefunden werden, die den Fortbestand der Einrichtung langfristig sicherte.

Heute betreuen die Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte rund 70 Kinder im Alter bis zu sechs Jahren in vier altersgemischten Gruppen. Nach der Schule kommen jeden Tag noch einmal 20 ältere Kinder hinzu. An der Lennershofstraße werden sie mit Essen versorgt, können sich ausruhen oder Hausaufgaben machen - jeden Wochentag von 7:30 bis 17:30 Uhr.

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