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Zodiak - Freitag, 16. November - 20.00 Uhr

John-Dennis Renken – Trompete, Elektronik, Komposition
Andreas Wahl – elektrische und akustische Gitarren, Fretless-Gitarre, ebow, Loops
Bernd Oezsevim - Schlagzeug

Energetische Melodien, harte Grooves, sphärische Sounds...........
John-Dennis Renken hat mit dieser elektro-akustischen Dreimannbesetzung eine Formation ins Leben gerufen, in der die verschiedensten musikalischen Welten aufeinander treffen. Lyrisch-elegische Soundkaskaden treffen auf rockige Grooves und Drum'n Bass Rhythmen, prägnante Themen kontrastieren mit kraftvollen Soli. Absurde Kontraste funktionieren hier auf eine selbstverständliche Art und Weise und verschmelzen zu einer unerhörten Einheit. Hier haben sich drei Musiker gesucht und gefunden, für die immer wieder das alles verbindende, spontane Element im Mittelpunk steht: die Improvisation!
John-Dennis Renken wurde in Bremen geboren und lebt seit 2001 im Ruhrgebiet. Zahlreiche Konzerte führten ihn durch die halbe Welt. Er spielte Konzerte, Festivals und Tourneen durch Deutschland, Marokko, Mittelamerika, Italien, Schweden, Tschechien etc., in verschiedensten Besetzungen, u.a. mit dem JJO NRW, BuJazzO, friendshipOFFbeat, u.f.o. Big Band, Oma Heinz, Orbits... Ebenso wurde er mit einigen Förderpreisen bedacht (u.a. JazzBremen, Young Energy). Zu dem trat er bei zahlreichen CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen in Erscheinung, u.a. bei Radio Bremen und beim WDR.
Andreas Wahl geboren in Stuttgart, lebt seit 1989 als freischaffender Musiker, Gitarrist und Komponist im Ruhrgebiet. Er erhielt diverse Förderpreise (u.a. Preisträger Westfalenjazz 1994, Jazzwerkruhr 2002 und 2004, International Songwriting Competition 2005) CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen sowie Auftritte in In- und Ausland mit unterschiedlichsten Bands und Projekten der improvisierten Musik und des zeitgenössischen Jazz (Andreas Wahl Experimentle Band, Supernova, Peter Herborn Large, Matthias Müller Bhavan, Freie Wahl u.a.) spielte auf zahlreichen namhaften Festivals wie z.B. Jazzfestival Münster, Leipziger Jazztage, Stuttgarter Jazztage, Moers Festival, Analog Control Festival, Rüsselsheim Jazz in Progress, European Trytone Festival Amsterdam...
Bernd Oezsevim wurde1980 im Saarland geboren und lebt seit 2002 im Ruhrgebiet. Er spielte in Orchestern, Big Bands und verschiedenen Combo-Formationen, stilistisch von Fusion, Rock, Reggae bis hin zu Free Jazz. Des weiteren war er auch Teil verschiedenster Theater- und Tanzproduktionen im In- und Ausland. Er ist Preisträger bei "Jugend musiziert", beim "Europäischen Nachwuchswettbewerb" 1996 in Koblenz und Bundespreisträger bei "Jugend jazzt" 2000 in Erfurt. Konzertreisen u.a. nach London, Paris, Rom, Budapest, Prag, Toskana, im Oktober 2003 Tournee nach China und Japan. Seit 2002 Schlagzeuger bei GUNTER HAMPEL'S "Music and Dance Company" und Hampels "New Next Generation".

Pressestimmen:
Ein spannender Aufbruch
John-Dennis Renken und das Zodiak Trio in den Weserterassen „Erfreulicherweise gibt sich das Zodiak Trio - Zodiak meint übrigens den Tierkreis der zwölf Sternenbilder, ein Trio also das nach den Sternen greift, nicht mit dem Rekapitulieren nordischer Sounds zufrieden, es forscht im Free Funk/No Wave von Shannon Jacksons Decoding Society, streift, nahe liegend, Miles Davis, steigt zum fulminanten Finale mit “Funday” sogar in die Heavy-Metal-Jazz-Liga des stählernen Trompetensounds von Toshinori Kondo ein. Beeindruckend ist dabei die fröhliche Unbekümmertheit, mit der sich das Zodiak Trio auf die Suche nach einem eigenen Weg macht.“
(Weserkurier 24.3.2007) 

"1000" - Freitag, 16. November - 21.15 Uhr

Jan Klare - reeds
Bart Maris - trumpet
Wilbert de Joode - bass
Michael Vatcher - drums

Diese Band heisst “I000“ (sprich: tausend) weil sie aus einer Konzertreihe mit dem Titel “1000 Jahre Jazz“ geboren wurde, weil “I000“ eine starke Zahl ist und weil es digitaler nicht geht.
Das international besetzte Quartett 1000 hat diverse Wurzeln. Wilbert de Joode und Jan Klare arbeiten seit den frühen 90er Jahren in unterschiedlichsten Gruppen zusammen, vornehmlich in dem von 1994 -98 bestehenden niederländisch/ englisch/ deutschen Quartett EUREKA, in dem auch Michael Vatcher ein paar Mal gastierte. Nach einer an Klare vergebenen Auftragskomposition für das Internationale Jazzfestival Münster 1997 entwickelte sich das Trio Klare, de Joode, Vatcher, das zuerst in unregelmässigen Abständen arbeitete. Bart Maris hatte bereits oft mit de Joode und Vatcher gearbeitet und begegnete Klare 2001. Sie stellten schnell fest, dass es eine starke gegenseitige Sympathie für das Spielen und Denken des anderen gab - so dass die Gründung einer gemeinsamen Band ein logischer Schritt war. Den Grundstock des Repertoires von 1000 bildeten zuerst sehr speziell interpretierte Kompositionen aus der klassischen Musik  z.B. aus der Gregorianik, von Bach, Wagner, Monteverdi und anderen. Nach und nach kamen andere Stücke von Jan Klare dazu, die sich mit der Besonderheit dieser Besetzung auseinandersetzen.
Das line up von “I000“ erinnert vielleicht an das Quartett von O. Coleman - ganz falsch ist das nicht, aber “I000“ klingt deutlich anders. Auf markante Weise gehen hier Komposition und ihre improvisatorische Weiterentwicklung Hand in Hand. Die Stücke sind deutlich, doch niemals gleich. Die Instrumente wechseln ständig ihre Rollen, die Musik bleibt immer handfest.
Saxophonist Jan Klare lebt nach langen Aufenthalten in England und den Niederlanden seit Anfang der 90-iger Jahre in Münster. Die Palette seiner musikalischen Aktivitäten ist extrem breit und hat ihn in Kontakt mit verschiedensten Medien und Musikstilen gebracht. Er hat diverse literarische Vorlagen vertont und sich darüberhinaus mit der Gruppe "Das Böse Ding" einen Namen gemacht.
Bart Maris spielt Trompete. Es wäre sehr aufwändig, alle Bands aufzulisten mit denen er über die Jahre gespielt hat, es scheint als sei er auf jeder belgischen CD vertreten, die in den letzten Jahren veröffentlicht wurde.Er war Gründungsmitglied von “X-Legged Sally“ sowie von “Think Of One“ bevor er diese Band 2003 verliess, um seine Energie in “Flat Earth Society“ zu stecken. Er spielt ausserdem “Jaune Toujours“, einer Brüsseler Folk Band mit seinem Bruder Piet Maris an Gesang und Akkordeon, Darüber hinaus hat er mit Kollegen wie Fred Frith gespielt.
Wilbert de Joode ist einer der eigenständigsten Bassisten der europäischen Szene. Der Amsterdamer hat mit einer Vielzahl von Berühmtheiten wie Fred Frith, Han Bennink, John Zorn, Goerge Lewis, Mats Gustafson etc gearbeitet und ist regelmäßig auf den einschlägigen Festivals sowohl in Europa als auch den USA und Kanada zu sehen.
Percussionist  Michael Vatcher ist seit 1977 in Amsterdam und arbeitet in Europa mit Musikern und Ensembles wie Available Jelly, der band The Ex, Frankie Douglas Sunchild, Roof; und Michael Moore´s bands. Andere Musiker, mit denen er gearbeitet hat umfassen John Zorn, Simon Nabatov, Ernst Rijseger. Michael ist küntlerischer Leiter  für den musikalischen Part beim Improvisations Festival Frascati in Amsterdam. 

Pressestimmen
Das Ohr forderten auch die in avantgardistische Jazzfelder überführten klassischen Zitate des neu formierten Quartetts »1000«. ... entzündeten Feuerwerke voller verquerer Improvisationen und spritzig-witzigem Umgang mit den verwendeten thematischen Bezügen. NRZ, 24.1.06
Das Stück verlangt der Band und dem Publikum einiges ab, beginnt wie das Klanggewirr aus einem Orchestergraben während des Einspielens und bietet dann einen wilden Schlagabtausch zwischen melodischen Passsagen und kreativem Chaos. Irre! „1000“ zu hören, ist ein Genuss, síe spielen zu sehen, ein Erlebnis! Frank Zimmermann WN 13.1.2007
Spannend! Anna Austrup MZ 13.1.2007

Milan Svoboda Quartett - Freitag, 16. November - 22.30 Uhr

Milan Krajic - tenor and soprano sax 
Milan Svoboda - piano, keyboards
Filip Spaleny - bass
Ivan Audes - drums

Die Musik des Quartetts von Milan Svoboda knüpft an die Tradition des Modern Jazz der 70er und 80er Jahre an. Es machen sich aber auch Einflüsse von Rock, Folklore und zeitgenössischer ernster Musik bemerkbar. Milan Svoboda reiht seine Kompositionen in größere thematische Komplexe ein. Auf diese Weise enstehen Suiten?, welche genügend Raum für Improvisationen aller Mitglieder der Gruppe schaffen. Milan Svoboda spielte mit seinem Quartett in ganz Europa, in den USA und in Indien. Er nahm an zahlreichen Jazzfestivals teil und spielte die Studioalben "Okno dokoÅ™án", "The Boston Concert", "Dedication", "Dnes večer zítra ráno", "Milan Svoboda Q & Tony Lakatos", "Znamení stÅ™elce" und "Live At The Castle" ein. Besonders erwähnenswert ist sein Auftritt bei der ersten "European Jazz Night" in Wien, welche in ganz Europa im Fernsehen übertragen wurde.
Während des fast 25-jährigen Bestehens des Ensembles spielten in diesem eine ganze Reihe erstklassiger tschechischer Jazzmusiker, z.B. Michal Gera (tp), AleÅ¡ Charvát (b), Jaromír HeleÅ¡ic (ds), Ivan Myslikovjan (as) oder Martin Lehký (b). In der kurzen "amerikanischen" Phase spielten Greg Badolato (ts) und Aaron Scott (ds) in dem Ensemble. Als Gäste treten mit dem Quartett häufig international anerkannte Persönlichkeiten wie Tony Lakatos (ts), Sigi Finkel (ts), Jarek Smietana (g), Jirí Stivín (as) und viele andere auf. Die Truppe tritt entsprechend je nach Gelegenheit auch als Quintett oder Sextett auf. Die momentane Besetzung des Quartetts um Milan Svoboda bildet sich aus einer Gruppe von ausgewählten Solisten, die mit erstklassigen Ensembles der tschechischen Jazzszene zusammenarbeiten. Das Repertoire der Gruppe besteht hauptsächlich aus eigenen Kompositionen von Milan Svoboda und seinen originellen Arrangements internationaler Jazzstücke. Das Quartett um Milan Svoboda ist häufig bei europäischen Musikfestivals und in Jazzclubs zu Gast. Mit dem Quartett tritt in letzter Zeit in einer speziellen Konzertreihe auch Jirí Bárta auf, ein bedeutender Solist im Bereich der klassischen Musik. Ihr gemeinsames Projekt ist auf der CD "Znameni strelce" festgehalten. In der tschechischen, wie auch der internationalen Szene tritt bei Gelegenheit das Sextett um Milan Svoboda auf. Das Quartett wird dabei um die beiden bedeutenden Solisten Michal Gera (tp) Premysl Tomsicek (tb) aus Svoboda's Big Band ergänzt.

Milan Svobodas Homepage 

Moritz Ecker & die mikronesische Mafia - Samstag, 17. November - 20. 00 Uhr

Roman Sieweke - as, fl, cl
Johannes Goltz - trb Sven Decker - ts,ss, fl
Moritz Ecker - g, comp., arr.
Benjamin Garcia Alonso - b
Jens Baumann - dr

Die mikronesische Mafia swingt und groovt auch jenseits des All-American-Songbooks. Mit Spielfreude und atmosphärischer Vielfalt wissen die sechs Musiker den Zuhörer zu fesseln. Die eigens für diese Besetzung geschriebenen Stücke lassen nicht nur das kampferprobte Jazzpublikum auf ihre Kosten kommen. Mit einer Mischung aus stimmungsreichen Improvisationen und kompakten Bläsersätzen bleibt es bis zur letzten Note spannend, wobei die Besetzung die unterschiedlichsten Klangfacetten zulässt: zum Teil lyrisch, zum Teil grooveorientiert.
Sie spielen seit Herbst 2005 im Ruhrgebiet. Das Repertoire besteht ausschließlich aus eigenen Kompositionen und Arrangements.

Moirtz Eckers Homepage 

Roman Babik / Dimitrij Markitantov Duo - Samstag, 17. November - 21.15 Uhr

Dimitri Markitantov und Roman Badik haben an der Folkwang – Hochschule in Essen den Studiengang Jazz in den Jahren 2005 / 2006 abgeschlossen. Während des Studiums haben die beiden Musiker sehr intensiv miteinander musiziert. Im Jahre 2004 erhielten sie den Folkwang - Preis.
Seit Beendigung des Studiums arbeiten beide, neben der Tätigkeit in verschiedenen anderen Combos, an einem weiter gehenden musikalischen Konzept, das die unterschiedlichen Einflüsse ihrerr Kinder- und Jugendzeit sowie ihrer Ausbildung ebenso integriert wie die Erfahrungen des Spiels mit vielen Musikern der deutschen Jazzszene. Darüber hinaus ist es besonders Dimitrij Markitantov, der durch seine Studien im Klassikbereich weitere Akzente setzt. Mit ihm und Babik treffen sich zwei zunächst unterschiedliche musikalische Welten.
Während Markitantov in Kiew mit der slawischen Tradition und der Klassik als Unterrichtsstoff Seiner ersten Ausbildung aufgewachen ist, kommt Babik bereits sehr früh mit dem Jazz in Berührung, den alle seine Klavierlehrer als eigenen Schwerpunkt sehen. 

HA! - Samstag, 17. November - 22.30 Uhr

Jörg Brinkmann - Cello
Oliver Maas - Piano, Fender Rhodes
Dirk-Peter Kölsch - Schlagwerk, Glockenspiel

Zu einem Trio mit einer eher ungewöhnlichen Besetzung haben sich die drei Musiker Jörg Brinkmann, Oliver Maas und Dirk-Peter Kölsch formiert- Kammermusikjazz könnte vielleicht ein Wort sein, das die Art des Zusammenspiels beschreibt. Moderne, Improvisation, Experimentieren mit ungewohnten Klängen und manchmal extreme Reduzierung der musikalischen Elemente treffen hier aufeinander. Die Suche nach einer klaren emotionalen Aussage, das genaue Hören und Zusammenspielen stehen hier vor Komplexität und Solistentum.
Die große Flexibilität des Cellos, ein im Jazz selten anzutreffendes Exemplar, nötigt die Musiker gewissermaßen, neues auszuprobieren und dieses Instrument in ein Trio einzubinden. Somit können Klänge der modernen klassischen Musik und Elemente der Minimal-Music kombiniert werden mit dem Farbenreichtum des Jazz und der Groovemusik.

Der 1976 geborene Cellist Jörg Brinkmann ist musikalisch auf sehr vielen verschiedenen Feldern aktiv. Seine Engagements als Bühnenmusiker für unterschiedliche Produktionen am Bochumer Schauspielhaus, seine Arbeit als Musikpädagoge an der Bergischen Musikschule und als Dozent an der Universität Witten-Herdecke sowie sein freies Spiel mit dem Cello in Bands von Jazz bis Pop zeigen seine Bandbreite und Flexibilität.
Seit vielen Jahren arbeitet er intensiv kammermusikalisch in kleineren Ensembles und Bands, und erweitert auf eine ganz eigene Weise die Möglichkeiten eines Cellos auf zumeist eher cellofreien Gebieten.
Seine musikalische Aktivität führte ihn mit Orchestern, Kammermusikensembles  und Bands auf Tourneen durch Europa, Kanada, Afrika und Russland.
Musikalische Zusammenarbeit fand bisher unter anderem statt mit Musikern wie Michiel Braam, in dessen Jazzoper er mitwirkt, mit dem Jazzstreichquartett Zapp (Amsterdam), mit Andreas Wahl, Christoph Hillmann oder Martin Fondse.

Oliver Maas - Piano 
1992 - 1996 : Klassicher Klavierunterricht  / Lehrer : Wolfgang Löbker,    Wolfgang Löscherbach, Domenik Löbenz.
1996 - 1999 : Unterricht an der Freien Kunstschule in Saarlouis -Klaus Krisch (Jazz Klavier).
Workshops: John Taylor, Clauco Venier, Ulli Beckerhoff, Julian Joseph, Leszek Mozdzer, Gunter Hampel, Uri Caine u.a..
1996 - 1998: Landes - Schüler Bigband des Saarlandes.
1998 - 2000: Jugend Jazz Orchester des Saarlandes.
2001: Preisträger beim Bundeswettbewerb Jugend Jazzt mit der Gruppe  FAT. (Mentor : Gunter Hampel; gemeinsame Auftritte. )
2002-2006: Studium an der Folkwang - Hochschule in Essen. Dozenten :  Peter Walter , Thomas Hufschmidt. 
2005: Veröffentlichung seiner eigenen Trio CD (Invisible Change) bei dem Label Jazz- Haus- Musik.
Seit Winter 2005: ozent an der Hochschule für Musik in Saarbrücken
Musikalische Zusammenarbeit mit:
Adam Pieronczyk, Wolli Kaiser, Reiner Winterschladen, Gunter Hampel, Christoph Hillman, Andreas Wahl, Gunnar Plümer, Dirk Peter Kölsch, Christoph Thewes, Jochen Krämer, ...
Bands: Little Big Band , OverMaas , Parallaxe , Invisible Change, Oma Heinz` Septett, Duo Marsmobil mit Sven Decker (sax.) MOP de Kop Duo mit Daniel Prätlich.

Dirk-Peter Kölsch (Schlagwerk) wurde 1969 an der Mosel geboren, absolvierte sein Musikstudium an der Hochschule der Künste in Arnheim/NL und lebt seit 1995 in Traben-Trarbach. Er wird in der Musikszene als impulsgebender Schlagzeuger, aufmerksamer Mitmusiker und kreativer Kopf geschätzt. Durch seine initiierende Energie und unkonventionelle Art der Klanggestaltung ist er auch international gefragt und spielt mit multinationalen Besetzungen unter anderem auf großen Bühnen dieser Welt, etwa auf Festivals in Moskau, Montreal, Malta, Istanbul, Peruggia, Oslo, Budapest, Paris, Berlin sowie auf dem afrikanischen Kontinent.
Da er gerne musikalische Konventionen bricht, nutzt er neben seinem Hauptinstrument, dem traditionellen  Schlagzeug, auch ausgefallene Klangerzeuger wie Kinderspielzeug, diverse Alltagsgegenstände, ein Harmonium und Mittel der Elektronik zur Umsetzung seiner Klangauffassung. Damit ist er nicht nur im Bereich der improvisierten Musik gefragt. Engagements bei Orchesterkonzerten im klassischen Sektor oder bei Rundfunk-BigBands gehören ebenso zu seinem Arbeitsalltag wie das Komponieren und Aufführen von Musik für Theaterstücke, die Teilnahme an Hörspiel- und Filmmusikproduktionen und die musikalische Begleitung Texte rezitierender Schriftsteller und Schauspieler. Vorrangig arbeitet er mit den unterschiedlichsten Jazz- und Popensembles zusammen, woraus sich bereits zahlreiche CD-Einspielungen ergeben haben.
Ausserdem ist er im musikpädagogischen Bereich aktiv. So war er z.B. Gastdozent an Musikhochschulen in Deutschland und den Niederlande.

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