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Pressemitteilung 18.12.2003 IIImprimer | Contact | Plan du site |

Neue Schutzregelungen für Nichtraucher werden umgesetzt

Hochschulen und AKAFÖ einigen sich auf weitestgehend rauchfreie Standorte


Ohne Rauch geht's auch! Die neuen gesetzlichen Regelungen zum Nichtraucherschutz machen es nötig: Einrichtungen und Gebäude der Bochumer Hochschulen sollen zukünftig weitestgehend zu rauchfreien Zonen umgestaltet werden, um die Gesundheit der Nichtraucher nicht zu gefährden. Für die Ruhr-Universität z. B. könnte dies bedeuten: Rauchverbot überall, in allen Eingangsbereichen, auf allen Toiletten und in allen Veranstaltungsräumen. Vor allem aber auch in den Cafeterien und Mensen, also den Einrichtungen des AKAFÖ. Hier werden evtl. gesonderte Raucherzonen eingerichtet.

Weil das Rauchen aber immer noch bei vielen Studierenden, gerade in geisteswissenschaftlichen Studiengängen, zum Standard gehört wie der morgendliche Kaffee oder das akademische Viertel, ist man seitens der RUB und des AKAFÖ bemüht, sowohl die Interessen der rauchenden als auch nichtrauchenden Studierenden zu berücksichtigen. Der Schwerpunkt der Planung richtet sich allerdings auf die Umsetzung der neuen Gesetzesregelungen. Eine Möglichkeit, das generelle Rauchverbot inner- und außerhalb der Campusgebäude „aufzuweichen“ zeigte das AKAFÖ bei der Modernisierung seiner Cafeteria im GB-Gebäude. Hier wurde ein räumlich abgetrennter Raucherraum geschaffen, so dass der blaue Dunst nicht einfach so in den Nichtraucherbereich gelangt. Von Seiten des Gesetzgebers sind damit die notwendigen Schutzmaßnahmen erfüllt und es darf, allerdings nur im Raucherbereich, weiter gequalmt werden.

Für eine andere, konsequentere Methode entschied sich die FH Bochum. Hier ist das Rauchen innerhalb der Hochschulräume zukünftig gänzlich untersagt, spezielle Raucherbereiche gibt es nur noch in den Treppenhäusern oder außerhalb der Gebäude. „Das Rauchverbot gilt dann selbstverständlich auch für die Cafeteria und Mensa der FH. Wir unterstützen damit den Wunsch dieser Hochschule, komplett rauchfrei zu werden.“, so Jörg Lüken, Geschäftsführer des AKAFÖ. Auch die Situation der Zigarettenautomaten hat sich drastisch geändert: Es gibt nämlich keine solcher Automaten mehr auf dem Campus einer Bochumer Hochschule. Dazu entschied sich die coffee and more GmbH – seit kurzem zuständig für die Verpflegungsautomaten der Hochschulen – und leistet damit ihren Beitrag zum Gelingen des Projekts „rauchfreie Hochschulen“ in Bochum.

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