Polnische Woche vom 22. bis 28. Oktober
Eröffnung am Montag durch Staatssekretär und Rektor
Bochum und Krakau, Ruhr-Uni und Jagiellonen Universität, Industrie- und Traditionskultur, wir sind Papst und die waren Papst. Hier trifft jung auf
alt und West auf Ost. Am 6. November 1997 wurde zwischen dem Akademischen Förderungswerk, der Jagiellonen Universität Krakau und der Stiftung der
Studenten und Absolventen der Jagellonen Universität „Bratniak“ ein Partnerschaftsvertrag unterschrieben. Sein Gegenstand ist der Erfahrungsaustausch
in den Bereichen Kultur, Kunst und in den sozialen Belangen zwischen den Bochumer und Krakauer Studierenden.
Seit 10 Jahren schweißen somit die Studentenwerke AKAFÖ und das polnische Gegenstück BRATNIAK mit der Jagiellonen Universität aus scheinbar
unüberwindlichen Gegensätzen ein festes Netzwerk von Kultur und Wissen zusammen. Ziel ist es, den Erfahrungs- und Wissensaustausch auf höchstem
akademischem Level zu fördern. Entstanden ist ein hochspannungsgeladener Bildungsspool auf internationalem Niveau.
Jubiläumswoche mit viel Kultur
Diese Zusammenarbeit soll vom 22. bis zum 28. Oktober in Bochum und vom 5. bis zum 11. November in Krakau gefeiert werden. Das AKAFÖ-Kulturbüro boSKop
organisiert die Jubiläumswoche – unterstützt durch RUHR.2010 - diesseits der Grenze. Es werden Künstler und Kulturschaffende eingeflogen, um mehr als
nur einen Hauch Krakau nach Bochum zu bringen. Auf dem Programm stehen u. a. eine Plakat- und Fotoausstellung der Postergalerie Kraków und Krakauer
Studierender, Filme des Krakauer Filmfestivals und Leckerbissen aus der polnischen Küche von polnischen Köchen.
Zusätzliche Höhepunkte sind das Eröffnungskonzert des "Diswojdas Orkiestra", der polnische Film „Mitte“ von S. Mucha, der Pantomimen-Virtuose
I. Krosny, ein Konzert der Ska-Band "Skangur" mit der Newcomerband "Kid A" als Vorgruppe mit anschließender polnischer Party und die Aufführung
des rabenschwarzen Theaterstückes "Nacht" von Andrzej Stasiuk in zwei Sprachen.
Gegenbesuch in Krakau im November
Die geballte Ladung polnischer und Krakauer Kultur wird von Bochum mit einem ebenso anspruchsvollen wie umfassenden Kulturexport beantwortet.
Überführt wird/werden die Fotoausstellung "Betonschönheiten", eine Gruppe Bochumer Jungschauspieler, die Bochumer Newcomer Band "Kalamazoo",
die Ska-Lokalmatadore "AlphaBoy School", die Bochumer Vorzeige-Blueser "Groove und Snoop" sowie DJ Toomsen der Tunes-Reihe und Festivalfilme
"Blicke aus dem Ruhrgebiet".
Egal wie groß die Gegensätze beider Universitäten, beider Städte oder beider Länder in Sachen Kultur sind, zumindest für eine Woche sind sie
wieder fest zusammengeschweißt.
Eröffnung durch Staatssekretär und Rektor Eröffnung am Montag, 22.10. um 18 Uhr, im MZ mit Kulturstaatssekretär NRW Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff,
Rektor der RUB Prof. Elmar Weiler, AKAFÖ Geschäftsführer Jörg Lüken und Grzegorz Murzanski (GF Bratniak, Krakau) im Musischen Zentrum der RUB.
Das aktuelle Programm ist unter www.polnischekultur-ruhr.de abrufbar.




