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Pressemitteilung 23.10.2007Drucken | Kontakt | Sitemap |

Intensive kulturelle Begegnungen

Überwältigender Auftakt der Polnischen Kulturwoche


Einen so immensen Publikumszuspruch hatten selbst die Veranstalter, das Kulturbüro des AKAFÖ und die Projektleiter Isabella Dziuba und Rafael Wojsz, nicht erwartet: Vollbesetzte Stuhlreihen und Publikumsstau im großen Theatersaal anlässlich der Eröffnung der Polnischen Kulturtage an der Ruhruniversität Bochum.

Vor 10 Jahren wurde zwischen dem Akademischen Förderungswerk in Bochum, der Jagellonen Universität Krakau und der Stiftung der Studenten und Absolventen der Jagellonen Universität „Bratniak“ ein Partnerschaftsvertrag unterschrieben. Sein Gegenstand ist der Erfahrungsaustausch in den Bereichen Kultur, Kunst und in den sozialen Belangen zwischen den Bochumer und Krakauer Studierenden.
Als federführende Schnittstelle arbeitete auf Bochumer Seite das Kulturbüro des AKAFÖ, boSKop. Seit über 20 Jahren auch der internationalen Kulturarbeit verpflichtet, schreibt boSKop stets dem gemeinsamen Erleben und der Begegnung mit fremder Kultur als Grundlage für Austausch, gegenseitigen Respekt und Integration eine entscheidende Bedeutung zu. Mehrfach pro Jahr werden Besuche von Bochumer Studierenden nach Krakau und Besuche von Krakauer Studierenden in Bochum organisiert und betreut.

Staatssekretär für Kultur des Landes NRW, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff

Schirmherr der Veranstaltungsreihe, Staatssekretär für Kultur des Landes NRW, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, eröffnet die Kulturtage.

Kulturstaatssekretär eröffnet Kulturtage

Die Schirmherrschaft für die polnischen Kulturtage haben der Staatssekretär für Kultur des Landes NRW, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, und der Rektor der Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Elmar W. Weiler, die die Veranstaltung am Montag im Musischen Zentrum in Anwesenheit des polnischen Konsuls vor vielen interessierten Gästen eröffneten.
Rektor Weiler betonte, dass gerade durch die Kooperation der Studentenwerke Gestaltungsmöglichkeiten für neuartige Kultur gewachsen seien, beispielhaft seien die intensiven kulturellen Begegnungen für den lebendigen Austausch zwischen den Hochschulen. Auch die Geschäftsführer der Studentenwerke, Jörg Lüken vom AKAFÖ und Grzegorz Murzanski vom Krakauer Studentenwerk Bratniak, eröffneten die Kulturtage und freuten sich über die zahlreichen Gäste, denen sie eine interessante und kulturell spannende Woche mit vielen interkulturellen Begegnungen wünschten und den Organisatoren und zahlreichen Helfern für das umfangreiche Programm dankten.

Begeisternde Pantomime und souveräner Jazz

Kulturell eröffnet wurde die Kulturwoche von Ireneusz Krosny, der bekannteste Pantomimekünstler in Polen. Er tritt seit 1992 solo auf und hat zahlreiche Preise in den Bereichen Kabarett, Komödie und Pantomime gewonnen. Bei seinen Auftritten verzichtet Krosny auf Masken, Make-up und Bühnendekoration. In seiner Bühnenshow werden jegliche Formen gesellschaftlichen und sozialen Lebens parodiert und alle Parodien enden immer mit einer überraschenden Pointe.
Krosnys Stil ist tatsächlich einmalig und originell, er konnte mit wenigen Gesten eine komplexe Situation auf die Bühne zaubern und allen Gästen nach einem eineinhalbstündigen Programm begeisterten Applaus entlocken. Der nachfolgende Auftritt des Diswojdas Orkiestra um die Musikerin Katrin Mickiewicz bot eine interessante Mischung zwischen Jazz, Neuer Musik, polnischer und bulgarischer Folklore, freier Improvisation, mehrstimmigem Gesang, traditionellen Instrumenten und Streichquartett.
Insgesamt war es eine souverän eingeleitete Eröffnung einer Woche mit spannenden Kulturangeboten aus dem Spannungsfeld der Bochumer und Krakauer Kulturszene, die noch bis zum 28.10. Foto- und Plakatausstellungen, Filmreihen, Partys und Livekonzerte bieten wird.

Das komplette Programm ist unter www.polnischekultur-ruhr.de zu finden.

Ireneusz Krosny, der bekannteste Pantomimekünstler in Polen

Ireneusz Krosny, der bekannteste Pantomimekünstler in Polen.

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