Einstellungen für Sehbehinderte
Pressemitteilung 14.02.2008Imprimer | Contact | Plan du site |

Studierenden-Wohnanlagen in 3D

AKAFÖ bietet neuen Online-Service

Wie sieht wohl mein neues Zuhause aus? Diese Frage stellen sich gerade viele neue Studienanfänger, die sich auf den Weg nach Bochum machen. Einen ersten Überblick verschaffen sich inzwischen viele mit Google Earth. Der virtuelle Globus mit hochauflösenden Satelliten- und Luftbildaufnahmen lädt zu einem ersten Rundflug über die neue Heimat ein.

Bei aller Detailtreue ist die Ansicht der Welt dort jedoch meist ein wenig flach. Für zukünftige Mieter und die Bewohner der 19 Wohnanlagen des Akademischen Förderungswerks (AKAFÖ) hat diese Darstellung jetzt ein Ende. In den letzten Monaten wurden die Wohnheime rund um das Campusgelände in aufwändiger Detailarbeit als 3D-Modelle nachgebaut und sind jetzt auch in Google Earth zu finden.

Kooperation mit der RUB

Entwickelt wurden die Modelle in der Arbeitsgruppe Geomatik der Ruhr-Universität. Hier beschäftigt sich Prof. Carsten Jürgens und sein Team mit photorealistischen 3D-Visualisierungen. Die Kunst ist dabei, ein möglichst detailreiches Modell zu schaffen ohne dabei die Nerven der Internetnutzer überzustrapazieren. Denn in der Regel bedeuten mehr Details auch größere Dateien und somit höhere Wartezeiten beim Download. So wurde lange an den Modellen gefeilt und obwohl man zum Beispiel die Tische im Hardys (Wohnanlage Hardenberghaus) erkennt, sind die Dateien nur wenige Megabyte groß. "Wer Google Earth nutzt, braucht sowieso einen Breitband-Internetzugang, da fallen die paar MByte nicht groß ins Gewicht", findet Prof. Jürgens.

Wer also auf der Suche nach einer neuen Bleibe ist oder Eltern und Verwandten seinen Wohnort zeigen will, ohne dabei gleich Besuch in Bochum in Kauf zu nehmen, kann dies nun in Zukunft auch dreidimensional tun. Die Modelle der Wohnanlagen finden sich auf der Homepage des AKAFÖ, www.akafoe.de, unter der Rubrik Wohnen. Auch im 3D-Warehouse von Google-Earth sind die Wohnheime zu finden. Dort kann man sich die Daten jedes einzelnen Wohnheims herunterladen, in Google Earth aufrufen und dreidimensional anzeigen lassen.

Mit dem neuen Service hat das AKAFÖ seinen Online-Bereich für studentisches Wohnen weiter ausgebaut. Schon vor den 3D-Modellen konnten viele Anfragen online erledigt werden. So ist es möglich, sich online für ein Wohnheimplatz zu bewerben, 360-Grad-Fotos von den Wohnheimzimmern anzuschauen und auf interaktiven Karten den Standort der Wohnanlagen zu ermitteln.

"Inzwischen kommen ca. 95 Prozent der Bewerbungen für die Wohnheime online bei uns an", freut sich AKAFÖ-Geschäftsführer Jörg Lüken. Das ist nicht nur für die zukünftigen Bewohner einfacher, sondern spart den AKAFÖ-Mitarbeitern auch Zeit und Aufwand - schriftliche Anmeldungen müssen nun nicht mehr mühselig in den Computer eingegeben werden.

Weiterführende Links:

www.akafoe.de/wohnen
earth.google.com
www.geographie.ruhr-uni-bochum.de/ag/geomatik/index.html

Bilder



3-D-Modell der Studierendenwohnanlage Grimberg




Detail der Wohnanlage Hardenberghaus mit der Studi-Kneipe Hardys

  • Zurück