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Verleihung des BundesverdienstordensImprimer | Contact | Plan du site |
Theodor Oecking beim Empfang in Bochum I. Zum Vergrößern bitte anklicken Theodor Oecking beim Empfang in Bochum II. Zum Vergrößern bitte anklicken.

AKAFÖ richtet Empfang zu Ehren Theodor Oeckings aus


Dem Akademischen Förderungswerk Bochum wurde am 30. April 2004 eine hohe und außergewöhnliche Ehre zuteil. An diesem Tag fand in der Schirmbar des AKAFÖ ein ganz besonderer Empfang statt.

Herrn Theodor Oecking, dem früheren Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Studentenwerke NRW und ehemaligen Geschäftsführer der Studentenwerke Essen und Dortmund, wurde heute in Dortmund der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Anlässlich dieser Ehrung fand in Bochum der Empfang statt.
Die im Zuge der Mensasanierung neu errichtete Schirmbar ist für diese Würdigung ein außerordentlich passender Veranstaltungsort, immerhin eilt Herrn Theodor Oecking der Ruf eines Experten für die Planung und Gestaltung von Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung an Hochschulen voraus.

Ein Redner brachte es schnell auf den Punkt: Das Verdienstkreuz bekämen ja so einige, sagte er schmunzelnd, "bei Theodor Oecking aber, da treffe es mal genau den richtigen!" Dafür erntete der Redner die nickende Zustimmung des Auditoriums.
"Ehre, wem Ehre gebührt", sagte der Sprecher der NRW-Studentenwerke, Günther Remmel, und berichtete von einem Mann, der Zeit seines Arbeitens immer "Mentor und Vorbild" gewesen sei. Besonders habe er, so Remmel weiter, an der Zusammenarbeit mit Oecking stets dessen "Geradlinigkeit und Zuverlässigkeit" geschätzt. Daher sei dieser Empfang für ihn wie auch für die Studentenwerke im Allgemeinen ein "außerordentlicher Anlass".

Das Akademische Förderungswerk Bochum (AKAFÖ) hatte sich spontan bereit erklärt, den Empfang für Oecking auszurichten, da dieser neben Dortmund und Essen auch eine Zeitlang im Bochum tätig gewesen war. In der "Schirmbar" fanden sich am gestrigen Freitag etliche Ehrengäste ein, die dem Träger der Auszeichnung herzlich gratulierten. Der nahm's gelassen, aber doch auch gerührt, obschon "Grabreden", wie Oecking flachste, eigentlich nicht sein Ding seien. Gleichwohl habe sich noch nie jemand "an Lob den Magen vertan". Der Geschäftsführer des AKAFÖ, Jörg Lüken, betonte, wie selbstverständlich es für ihn gewesen sei, dieses Fest auszurichten. Auch deshalb, weil er, wie Lüken wissen ließ, durch Oecking zu einer neuen Leidenschaft gefunden habe - zum Singen. Eigentlich eifere er Vorbildern ja nicht nach, sagte Lüken. Bei Oecking habe er aber mal eine Ausnahme gemacht.

Theodor Oecking war am Vormittag in Dortmund vom Oberbürgermeister der Stadt mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Er erhielt die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik für sein außerordentliches Engagement, das die Landschaft der deutschen Studentenwerke prägend veränderte.
Er forcierte während seiner Amtszeit als Geschäftsführer des Studentenwerkes Dortmund den Neubau von Studentenwohnheimen und begleitete beratend den Aufbau des Studentenwerkes in Cottbus. Darüber hinaus war er maßgebend an der Planung eines Verpflegungskonzeptes für die neu gegründeten Gesamthochschulen Essen, Paderborn, Siegen und Wuppertal beteiligt.
Zahlreiche Studentenwerke aus der gesamten Bundesrepublik nahmen im Laufe der Zeit seinen Rat und Unterstützung bei der Gestaltung neuer Gastronomie-Einrichtungen in Anspruch. Selbst nach seiner Pensionierung stand Oecking den Studentenwerken Halle, Essen und Bochum noch mit Rat und Tat zur Seite.

Doch nicht nur für einzelne Studentenwerke bewies Oecking außergewöhnlichen Einsatz. Als Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft der Studentenwerke in Nordrhein-Westfalen sowie als deren langjähriger Geschäftsführer und Sprecher prägte er diesen freiwilligen Zusammenschluss der zwölf Studentenwerke Nordrhein-Westfalens. Bei der Novellierung des Studentenwerkgesetzes NRW gestaltete er als Vertreter der Studentenwerke entscheidend die erfolgreiche Reform dieses Gesetzes mit.
Sehr aktiv beteiligte sich Oecking auch an der Arbeit des Dachverbandes Deutsches Studentenwerk, als Mitarbeiter des Arbeitskreises Betriebsorganisation und des Mensaausschusses sowie als Mitglied des Vorstandes.

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