1.000 legendäre Mensa-Stühle!
"Bofinger"-Stühle werden vom AKAFÖ für 5 € verkauft
Jahrzehntelang prägten sie die AKAFÖ-Mensa der Ruhr-Uni Bochum. Seit dem Umbau der Räumlichkeiten und der Eröffnung 2006 stehen noch ca. 1.000 rote und blaue Exemplare im Lager, das nun geräumt werden muss: Der legendäre "Bofinger"-Stuhl wird nun im Doppelpack für nur 10,- € angeboten!
1971 wurde das neue Mensa-Gebäude auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum vom AKAFÖ bezogen. Damals eine der modernsten Großküchen Europas, war die Mensa ausgelegt auf eine tägliche Ausgabe von 12.500 Essen. Zur Bestuhlung wurden damals die "Bofinger"-Stühle eingesetzt.
1964-1966 entwarf Helmut Bätzner den "Bofinger-Stuhl", der u. a. in der Mensa der RUB eingesetzt wurde.
Der Designer Helmut Bätzner studierte an der Technischen Hochschule in Stuttgart Architektur, nachdem er zuvor eine Tischlerlehre absolviert hatte. Anschließend war Helmut Bätzner bis 1966 Dozent an der Werkkunstschule in Krefeld. Ab 1964 ist er als freier Architekt und Designer tätig. 1964-1966 entwarf Helmut Bätzner den "Bofinger-Stuhl", einen Plastikstuhl für die Firma Bofinger mit der Modellnummer "BA 1171".
Dieser Stuhl gilt als erster serienmäßig produzierter und einteiliger Kunststoffstuhl. Er ist ideal für die Massenproduktion geeignet, da der Produktzyklus im "Prepreg"-Druckgussverfahren nur fünf Minuten dauert, zudem ist so gut wie keine Nachbearbeitung notwendig. Der "Bofinger-Stuhl" wurde 1966 auf der Kölner Möbelmesse vorgestellt, seitdem sind 120.000 Exemplare produziert worden und er diente als Vorbild für zahllose andere Plastikgartenstühle.
Die Stühle werden nur im Doppelpack und an Selbstabholer abgegeben, Bestellungen und Abholtermine werden unter Tel. 0234 – 32 11 301 angenommen, die Stühle werden nur gegen Barzahlung ausgegeben.
Die Erlöse werden für einen guten Zweck gesammelt: Für den lange notwendigen Ausbau der KiTag auf dem Campus. Anlässlich einer Ausstellung zum Thema Kinderbetreuung betonte der AKAFÖ-Geschäftsführer Jörg Lüken: "Das Thema Studieren mit Kind liegt uns als Studentenwerk sehr am Herzen, wir werden uns gemeinsam mit der Universität weiterhin verstärkt darum kümmern und sind guter Dinge, die Kapazitäten in Sachen Kinderbetreuung in absehbarer Zeit erheblich zu erweitern."
Der Ausbau der KiTag ist hierbei sicherlich ein wichtiger Schritt.




