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Pressemitteilung 06.02.2009Print | Contact | Sitemap |

AKAFÖ erhält 19 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket

Drei Studentenwohnanlagen sollen jetzt modernisiert werden


Das Bochumer Studentenwerk AKAFÖ erhält aus Mitteln des Konjunkturpakets II über 19 Millionen Euro. Das gab NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart jetzt bekannt.
Das AKAFÖ will mit den Mitteln drei Studentenwohnanlagen modernisieren und somit auch langfristig preiswerten Wohnraum für Studierende sichern. Die Freude im AKAFÖ war groß, als die Entscheidung aus Düsseldorf bekannt gegeben wurde: „Ich freue mich, dass wir nun endlich dringende Baumaßnahmen umsetzen können“, so AKAFÖ-Geschäftsführer Jörg Lüken.

AKAFÖ Geschäftsführer Jörg Lüken

AKAFÖ Geschäftsführer Jörg Lüken

Moderne Wohnanlagen

Beim AKAFÖ hat man nun vor, drei Wohnanlagen zu modernisieren. Dies sind die Studentenwohnanlagen „Laerholzstr. 80“, „Auf der Papenburg“ und „Hegge-Kolleg“. Alle drei Wohnheime sollen nun komplett saniert werden, gerade auch in Hinblick auf die Energiekosten: „Neue Heizungen, neue Fenster und eine wärmedämmende Fassade“ fasst Lüken die Prioritäten zusammen. Insgesamt betreibt das AKAFÖ 19 Wohnanlagen, viele davon wurden in den letzten Jahren modernisiert, zuletzt waren staatliche Mittel kaum noch verfügbar und das AKAFÖ musste einen Großteil der Kosten selbst übernehmen. „Ohne die jetzt bewilligten Mittel könnten wir die Modernisierung nicht stemmen“, so Lüken, „wir hatten sogar überlegt, eines der Häuser zu schließen“.

Das Hegge-Kolleg

Das Hegge-Kolleg an der Glücksburger Straße. Eines von 19 AKAFÖ-Wohnheimen

Logistische Herausforderungen

Die jetzt bewilligten Gelder stellen das AKAFÖ bei aller Freude auch vor logistische Herausforderungen. Circa 600 der rund 4200 Wohnheimplätze werden nun modernisiert und zwar gleichzeitig, da die Mittel wahrscheinlich in den nächsten zwei Jahren ausgegeben werden müssen. „Wir müssen schauen, wie wir die jetzigen Mieter unterbringen“, sorgt sich Lüken, „und auch die Mietausfälle müssen wir einkalkulieren“. Dafür ist das AKAFÖ dann aber für den erwarteten „Studentenberg“ in den Jahren 2012/13 gerüstet. „Dann haben wir alle Wohnheime auf aktuellem Stand und können auch in Zukunft preiswerten Wohnraum für Studierende zur Verfügung stellen“, so Lüken abschließend.

Weitere Infos zum Konjunkturpaket und die jeweilgen Mittel unter 464 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II für Hochschulbereich.

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