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Studentenwerk auch großer AusbildungsbetriebImprimer | Contact | Plan du site |

Studentenwerk nicht nur für Studierende gut

AKAFÖ bildet wieder sieben junge Menschen zu Köchen, Systemgastronomen und Bürokaufleuten aus

 
Das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ) nimmt die Forderung ernst, die aus Politik und Gewerkschaften immer wieder verlautet und bietet in diesem Jahr noch mehr Ausbildungsplätze an als im Vorjahr: Sieben junge Menschen gibt das AKAFÖ seit diesem Monat die Möglichkeit, einen Beruf zu erlernen. Das Studentenwerk für Bochum und Gelsenkirchen nimmt so nicht nur seine Aufgabe als Dienstleister für Studierende und Mitarbeiter der betreuten Hochschulen, sondern auch seinen gesellschaftspolitischen Auftrag ernst.

Innerhalb von drei Jahren bildet das AKAFÖ zwei Bürokaufleute, zwei Köche und drei Systemgastronomen aus – und geht damit sogar über den eigenen Bedarf. „Normalerweise bieten wir in jedem Bereich zwei Stellen an“, informiert Ausbildungsleiter Reinhard Dudzik. „Weil uns in der Systemgastronomie jedoch drei Bewerber absolut gleichwertig erschienen, haben wir uns entschieden, alle drei auszubilden.“ Die sieben Azubis wurden aus rund 150 Bewerbern ausgewählt.

Die Ausbildung zum Koch bietet das Studentenwerk nach längerer Zeit erstmals wieder an: Wegen der Komplettsanierung der großen Mensa der Ruhr-Universität gab es einige Jahre nicht die Möglichkeit dazu. In den ersten Monaten werden sie allerdings trotzdem mit der Situation einer provisorischen Küche konfrontiert: Weil in der neuen Großküche Baumängel entdeckt wurden, muss bis Ende des Jahres der Boden komplett herausgerissen und neu abgedichtet werden. Die Berufsschule besuchen die Köche und Systemgastronomen im Blockunterricht, was die Ausbildung praxisnäher macht: Drei Wochen bleiben sie im Betrieb, darauf folgt eine Woche Schule.

Die Auszubildenden im kaufmännischen Bereich folgen der klassischen Aufteilung von drei Wochentagen Im praktischen Teil ihrer Ausbildung werden die angehenden Kaufmänner und -frauen die verschiedenen Abteilungen des AKAFÖ kennen lernen, wie den Bereich Studentisches Wohnen, das Amt für Ausbildungsförderung oder das Rechnungswesen. Begleitet wird die Ausbildung durch den Besuch einer Berufsschule.

 
 
 
 
 
Die neuen Auszubildenden des Akademischen Förderungswerks (AKAFÖ) mit ihrem Betreuer Reinhard Dudzik.