Neue Ausstattung für blinde Studierende
Sparda Bank spendet für das AKAFÖ-Servicezentrum für behinderte Studierende
Ein nachteilsfreies Studium für Menschen mit Behinderung ist auch eine Frage der technischen Ausstattung. Das Servicezentrum für behinderte Studierende (SBZ) des Bochumer Studentenwerks AKAFÖ unterhält an der Ruhr-Universität deshalb einen Computer-Arbeitsraum, der ständig auf dem neuesten Stand der Technik gehalten werden muss. Für dessen Spezial-Ausstattung spendete jetzt die Bochumer Geschäftsstelle der Sparda Bank West bereits zum wiederholten Mal.
600 Euro gab die Bank, die den Grundstock für die Anschaffung eines neuen Braille-Druckers bilden. Der Braille-Drucker gehört im Computer-Arbeitsplatz des AKAFÖ-Servicezentrums zur Sonderausstattung für sehbehinderte und blinde Studierende. Mit seiner Hilfe können Braille-Zeichen auf spezielles Papier gestanzt werden. Auf diese Weise werden Informationen für blinde Menschen, die die Blindenpunktschrift beherrschen, lesbar beziehungsweise erfühlbar gemacht. Vorlagen, die in Schwarzschrift mit dem PC erstellt wurden, können mithilfe eines speziellen Programms in Brailleschrift umgewandelt werden. Wie herkömmliche Drucker auch, wird der Braille-Drucker über den Computer gesteuert und druckt die Schriftstücke in Blindenpunktschrift aus.
„Unser Gerät ist über zehn Jahre alt, spürbar abgenutzt und musste schon repariert werden“, informiert Harry Baus, der Leiter des AKAFÖ-Servicezentrums. Die Kosten für das neue Gerät belaufen sich auf rund 5000 Euro, die das SZB in nächster Zeit investieren will.
Für die Übergabe der Spende besuchten Jens Willmes, Leiter der Bochumer Geschäftsstelle der Sparda Bank, und die Auszubildende Judith Broemmelhues die SBZ und verschafften sich einen Überblick über die spezielle Ausstattung des Arbeitsraums, die auf die Bedürfnisse sowohl sehbehinderter als auch motorisch oder im Bewegungsradius eingeschränkter Studierender zugeschnitten ist.
Jens Willmes, Leiter der Bochumer Geschäftsstelle der Sparda Bank, Harry Baus, Leiter des AKAFÖ-Servicenzentrums für behinderte Studierende, und Sparda-Bank-Auszubildende Judith Broemmelhues bei der Scheckübergabe. In der Mitte steht der alte Braille-Drucker.





