Internationales Flair an der Laerholzstraße
AKAFÖ baut Max-Kade-Hall / 400.000 Dollar Förderung der New Yorker Stiftung
Die Weichen sind gestellt: Neben der Sanierung und Modernisierung der Studierenden-Wohnanlagen an der Laerholzstraße nimmt das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ) dort jetzt auch ein komplett neues Bauvorhaben in Angriff. Die Max-Kade-Hall soll die Gebäude an der Laerholzstraße 80 und 84 verbinden und einen Ort zum Lernen, zum Austausch, für Ausstellungen und andere Kultur-Veranstaltungen schaffen. Gefördert wird der Bau von der New Yorker Max Kade Foundation mit 400.000 Dollar.
In direkter Nachbarschaft zur Studierendenwohnanlage Laerholzstraße 80, in der besonders viele internationale Studierende leben, ist das Landesspracheninstitut in der Ruhr-Universität (LSI) untergebracht. Hier lernen nicht nur Studierende Sprachen wie Arabisch, Chinesisch oder Russisch, sondern auch Mitarbeiter von Bundesministerien oder Astronauten der European Space Agency. Was läge näher als beide Gebäudekomplexe zu verbinden und eine Art Internationalen Campus zu schaffen? Das AKAFÖ geht diese Herausforderung an mit dem Bau eines modernen Veranstaltungsraumes. Ein Blickfang mit einer Fassade aus Glas- und Alu-Elementen. Verbindungsgänge führen sowohl zum Landesspracheninstitut als auch zur Wohnanlage.
Zwei offene Etagen
Gefördert wird der Bau durch die Stiftung des 1967 verstorbenen Pharmaunternehmers und Mäzens Max Kade, der Max Kade Foundation New York. Die Max-Kade-Hall, die bis zum Herbst fertiggestellt werden soll, bietet auf zwei offenen Etagen eine Kommunikationsfläche von knapp 160 Quadratmetern, dazu kommen Nebenräume wie Kühlraum, Küche und WCs – also alles, was ein moderner Veranstaltungsraum braucht.
Der Vertrag über die Erstellung der Hall konnte jetzt zwischen AKAFÖ-Geschäftsführer Jörg Lüken, Max-Kade-Foundation-Präsidentin Lya Friedrich-Pfeifer und Rolf Kinne, dem Präsidenten von Conruhr geschlossen werden. Conruhr ist das New Yorker Verbindungsbüro der Universitätsallianz Metropole Ruhr aus Ruhr-Universität Bochum, TU Dortmund und Uni Duisburg-Essen. Conruhr-Koordinator Abraham van Veen hatte den Kontakt zwischen AKAFÖ und der Stiftung hergestellt.
Conruhr-Präsident Rolf Kinne, AKAFÖ-Geschäftsführer Jörg Lüken und Conruhr-Koordinator Abraham van Veen bei der Vertragsunterzeichnung
Vorderansicht der neuen Max-Kade-Hall. Darstellung: KSP-Architekten
Seitenansicht der neuen Max-Kade-Hall. Darstellung: KSP-Architekten




