AKAFÖ-Auszubildende werden Jahrgangsbeste
Studentenwerk auch Ausbildungsbetrieb / Lüken: „Bieten ideale Voraussetzungen“
Auch eine ungerade Biografie kann zu großem Erfolg führen: Nach einer abgebrochenen Ausbildung im kaufmännischen Bereich hat der heute 25-jährige Dustyn Nieland einen weiteren Anlauf genommen und eine Ausbildung zum Fachmann für Systemgastronomie beim Akademischen Förderungswerk (AKAFÖ) absolviert. Abgeschlossen hat er vor kurzem als jahrgangsbester Auszubildender in der Region. Beim Studentenwerk für Bochum und Gelsenkirchen sieht man diese Auszeichnung nicht ohne Stolz.
Bei der Freisprechungsfeier von 117 Nachwuchskräften im Bereich Gastronomie, die unlängst im Haus Kemnade stattfand, wurde Dustyn Nieland von der IHK im mittleren Ruhrgebiet zum jahrgangsbesten Auszubildenden gekürt. Und das AKAFÖ hat noch einen weiteren Grund zur Freude: Christian Kunkel, der in den Gastronomiebetrieben des Studentenwerks ebenfalls zum Systemgastronomen ausgebildet wurde, hat es zum Zweitbesten des Jahrgangs geschafft. „Für uns ist das ein Zeichen dafür, dass wir in den vergangenen Jahren viel in unsere Ausbildung investiert haben und unseren Auszubildenden die idealen Voraussetzungen bieten“, freute sich auch AKAFÖ-Geschäftsführer Jörg Lüken über diesen großen Erfolg.
Angebot stetig verbessert
Neben seinem breiten Angebot an Dienstleistungen für knapp 50.000 Studierende in Bochum und Gelsenkirchen nimmt das AKAFÖ seinen sozialen Auftrag auch in der Hinsicht ernst, dass es sein Ausbildungsangebot stetig verbessert und erweitert. Bürokaufleute, Köchinnen und Köche und Systemgastronomen werden hier angelernt. „Die Gegebenheiten sind hier optimal“, sagt Dustyn Nieland. „Es gibt geregelte Arbeitszeiten, Ansprechpartner ohne Ende – und alle sind Fachleute auf ihrem Gebiet.“ Bei anderen Arbeitgebern hätten Auszubildende oft Schwierigkeiten, sich die Zeit freizuschaufeln, für Prüfungen zu lernen.
Im praktischen Teil seiner Abschlussprüfung erreichte Dustyn Nieland sogar 100 Prozent der möglichen Punkte. Als Thema wählte er den Umgang mit Mitarbeitern. So musste er in die Rolle des Filialleiters einer Coffee-To-Go-Kette schlüpfen und bekam die Aufgabe, eine Mitarbeiter-Schulung durchzuführen. Kontaktfreudigkeit, Kundenfreundlichkeit und Verkaufstätigkeit sollten damit gefördert werden. Weil er sich nicht nur hier für die praktische Arbeit empfahl, gelang es Dustyn Nieland auch, ein Berufseinstiegsstipendium des Deutschen Studentenwerks zu ergattern: Für ein Jahr wird er ab September beim Dachverband der Studentenwerke in Berlin arbeiten. Im Referat Hochschulgastronomie hat er unter anderem die Möglichkeit, neue gastronomische Konzepte zu entwickeln, die dann von den Studentenwerken vor Ort kostenfrei übernommen werden können.
Stolz auf ihren Auszubildenden: AKAFÖ-Geschäftsführer Jörg Lüken, Gastronomie-Leiter Ezzedine Zerria, Produktionsleiter Andre Abbing und die Leiterin der Allgemeinen Verwaltung, Doris Czwalina, mit Dustyn Nieland (Hochformat von links).




