Einstellungen für Sehbehinderte
Pressemitteilung 25.04.2005Imprimer | Contact | Plan du site |

AKAFÖ begrüßt Studierende aus Krakau

Lange Tradition des Austauschs mit Polnischer Universität

Momentan sind etwa 12 Prozent der rund 35 000 Studierenden an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) Ausländer. Sie kommen aus über 100 Nationen. Das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ) macht es sich schon seit Jahren zur Aufgabe, sie während ihrer Studienzeit so gut wie möglich zu unterstützen und leistet durch internationale Kooperationen einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung.

So betreibt das AKAFÖ zusammen mit dem AStA seit 1997 die Ausländerberatung an der RUB (AKAS), die den ausländischen Studierenden bei Problemen wie der Wohnungssuche oder komplizierten Behördengängen hilft. In Zusammenarbeit mit der Robert-Bosch-Stiftung konnten Tutorenprogramme an der RUB etabliert werden, so dass sich momentan ein russischer Tutor um den kulturellen Austausch kümmert, Filmabende, Sprachkurse und Reisen veranstaltet. Zudem bilden zurzeit zwei Wohnheimtutoren die Schnittstelle zwischen Institutionen und ausländischen Studierenden in den AKAFÖ-Wohnheimen und agieren als Streitschlichter falls es zu interkulturellen Differenzen kommt.

Seit 1988 findet außerdem ein kontinuierlicher Kulturgruppen-Austausch mit Krakau (Polen) statt. 1997 schlossen AKAFÖ und das Krakauer Studentenwerk "Bratniak" einen Partnerschaftsvertrag. Im Rahmen dieser Aktivitäten freut sich das AKAFÖ, von Freitag, 22. April, bis Freitag, 29. April zehn Studierende aus Krakau in Bochum begrüßen zu können.

Begrüßt wurden die Studierenden von AKAFÖ Geschäftsführer Jörg Lüken und boSKop-Leiter Ulrich Seifert. Herr Lüken, der bereits mehrfach per Fahrrad das Ruhrgebiet erkundete, schilderte den interessierten Gästen den Wandel des Ruhrgebietes vom früher grauen Industriebereich zu einem vor allem kulturell interessanten Stadtstaat mit vielen Grünflächen. Dies war zudem der erste überraschende Eindruck, den die polnischen Gäste bei ihrer ersten Tour durch das Ruhrgebiet hatten.

Für einige von ihnen war es bereits der zweite Aufenthalt in Bochum. Das angebotene Programm ist durchaus abwechslungsreich. So besuchen die polnischen Studierenden gemeinsam mit den Betreuern vom AKAFÖ Kulturbüro boSKop und der Gruppenleiterin Isabella Dziuba, die auch als Dolmetscherin fungiert, unter anderem das Bergbaumuseum, den Botanischen Garten, die Hattinger Altstadt oder feiern im Bochumer Bermuda-Dreieck. Zum Abschluss des Aufenthaltes werden Isabella Dziuba und die boSKop-Mitarbeiter den Gästen eine Tour de Ruhr anbieten. Des Weiteren bieten Treffen mit studentischen Institutionen viel Zeit für einen Austausch mit deutschen Studierenden.

Polnische Gäste zu Besuch beim AKAFÖ

AKAFÖ-Geschäftsführer Jörg Lüken (3.v.r.) und boSKop-Leiter Ulli Seifert (2.v.r.) begrüßen die Gäste aus Krakau

  • Zurück