AKAFÖ stellt neuen Geschäftsbericht vor
20 Mio € in drei Jahren für Modernisierung und Instandhaltung
Das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ), das Studentenwerk für Bochum, Gelsenkirchen, Bocholt und Recklinghausen, hat jetzt seinen Geschäftsbericht
für das Jahr 2004 vorgelegt. In diesem finden interessierte Kunden, Partner und Mitarbeiter des AKAFÖ nicht nur Zahlen zum Geschäftsjahr, sondern
auch einen inhaltlichen Rückblick auf das abgelaufene Jahr.
Der Jahresabschluss bringt es an den Tag: Die wirtschaftliche Situation des Studentenwerks hat sich im Vergleich zu den letzten Jahren
weiterhin verbessert. Trotz der guten Zahlen bleibt allerdings ein Wehrmutstropfen: „Wir haben einen erheblichen Sanierungs- und
Instandhaltungsaufwand, gerade bei den Wohnheimen“, so AKAFÖ-Geschäftsführer Jörg Lüken. Über 4.300 Wohnheimplätze stehen den Studierenden
theoretisch zur Verfügung, einige Wohnheime warten weiterhin auf eine Komplettsanierung. So hat das AKAFÖ allein in den letzten drei Jahren
fast 20 Millionen Euro in Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen investiert.
Das AKAFÖ setzt weiterhin auf das gemeinsam mit dem Verwaltungsrat getragene Modernisierungskonzept. Bis zum Jahre 2010 soll dieses abgeschlossen
und das AKAFÖ fit für die kommenden Jahrzehnte sein; als moderner Dienstleister mit sozialem Auftrag.
Mensa und Cafeteria an der FH Gelsenkirchen
Ein Beispiel, das im Geschäftsbericht erwähnt wird, ist die Studierendenwohnanlage Markstraße 105. Hier ist Ende 2004 die 30 Jahre alte
Heizungsanlage sehr marode. Mit dem Einbruch der Winterkälte kam es zu zahlreichen Rohrbrüchen, das warme Wasser kam nicht mehr in die
oberen Stockwerke, obwohl der Hausverwalter täglich 250 Liter Wasser nachfüllte. So mussten die oberen Stockwerke komplett leer gezogen
werden. Insgesamt fünf Millionen wird die Sanierung des Wohnheims kosten, davon trägt die Hälfte das Land NRW, die andere Hälfte das AKAFÖ.
In dieser Woche wurde mit den Bauarbeiten begonnen und der Kran vor dem Wohnheim aufgebaut.
Mensa-Umbau geht voran
Viel Positives aus den diversen Aufgabenbereichen des AKAFÖ gibt es zu berichten: So wurde der Umbau der großen Mensa im Zeitplan durchgeführt,
im Oktober 2004 konnte Richtfest auf der Baustelle gefeiert werden. Die Komplettsanierung der Mensa kostet insgesamt fast 40 Millionen Euro, am 8. April
wird in der Mensa der mittlerweile 7. Hochschulball gefeiert und am 10. April 2006 werden sich die Türen wieder für den „normalen“ Mensabetrieb öffnen.
Für den Ausschank von ausschließlich fair gehandelten Kaffee wurde das AKAFÖ 2004 mit der „NachhaltigkeitsEINS“ der Verbraucherzentralen NRW
ausgezeichnet, über 100 Kulturveranstaltungen wurden durchgeführt, zahlreiche Studierende durch qualifizierte Beratung und beim Studium unterstützt, sei es
durch das Sozial- und Behindertenzentrum, die Ausländerberatung AKAS, durch die für das BAföG zuständige Abteilung Ausbildungsförderung
oder durch die Wohnheim-Tutoren.
Der Mensa-Umbau schreitet voran. Die ersten Einrichtungsgegenstände werden aufgebaut.
Verwaltungsrat auf Tour
Verwaltungsrat und Geschäftsführung besuchten Anfang des Monats verschiedene Einrichtungen des AKAFÖ, u. a. die Mensa an der FH Gelsenkirchen,
die KiTag, das Kulturbüro boSKop und das Sozial- und Behindertenzentrum. Dieser Ausflug bot den Verwaltungsratmitgliedern erstmalig die Gelegenheit,
einen Einblick in die verschiedenen Aufgabengebiete und Tätigkeiten des AKAFÖ zu bekommen.
AKAFÖ Geschäftsführer Jörg Lüken mit Verwaltungsratmitgliedern auf dem Dach des Wohnheims Laerholzstr. 17/19
Der Geschäftsbericht ist auf der Homepage des AKAFÖ einsehbar unter:
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