Kindertagesstätte wird Familienzentrum
AKAFÖ nimmt an Initiative der Landesregierung teil
Kindertagesstätten sind „Orte für Kinder“ – im Falle der KiTag des AKAFÖ vor der Fachhochschule Bochum ist es eine Einrichtung, die bereits Kleinkinder unter drei Jahren bis zum Schuleintritt betreut. Auch zwei Hortgruppen für Grundschulkinder sind unter ihrem Dach untergebracht. Bereits jetzt ist die KiTag auch für die meist studentischen Eltern ein „Ort des Vertrauens“, an dem sie ihre Kinder gut versorgt und gefördert wissen. Um diesen Ort auf dem Weg zu einer wichtigen Anlaufstelle für die ganze Familie noch weiter zu bringen, nimmt das AKAFÖ jetzt an einer Initiative der NRW-Landesregierung teil, die Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren weiterentwickeln will.
Die Kitag des AKAFÖ gegenüber der FH Bochum
Familienzentren sollen die Erziehungskompetenz der Eltern stärken sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern und verbessern. Sie sollen frühe Beratung, Information und Hilfe in allen Lebensphasen ermöglichen, indem sie bereits vorhandene Angebote und Dienste als Knotenpunkte bündeln und sie Eltern über die Alltagsnähe der Kindertageseinrichtung leichter zugänglich machen. Zu den Schwerpunkten der als Familienzentren arbeitenden Einrichtungen gehören Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern, vorschulische Sprachförderung und Vermittlung von Tagesmüttern und Tagesvätern. Die Unterstützung der Familien soll weiter durch intensivere Zusammenarbeit in oder außerhalb der Kindertageseinrichtung mit Angeboten der Familienhilfe wie etwa Familienberatung, Familienbildung, ASD, Familienpflegedienste und anderen Projekten. Bis zum Jahr 2010 werden insgesamt 3.000 Familienzentren in ganz NRW angestrebt.
Ein Großzügiges Außengelände mit vielen Spielgeräten
In einer ersten Pilotphase, die bis zum 31. März 2007 dauert, soll die KiTag des AKAFÖ ab September von Mitarbeitern des NRW-Familienministerium auf das neue Aufgabenspektrum vorbereitet werden. „Alle Probleme, die in einer Familie auftreten, können dann mit uns besprochen werden und falls erforderlich, vermitteln wir weiter an kompetente Beratungsstellen“, schaut die Leiterin der AKAFÖ-KiTag, Ursula Söhngen-Heppner, in die nahe Zukunft. Vorstellbar wäre etwa , den Familien besondere Ärzte oder Therapeuten zu empfehlen, wenn das Kind schlecht hört, Sprachprobleme hat oder ähnliches. Müttern oder Vätern, die im Rollstuhl sitzen, könnte Hilfe vermittelt werden (hier bietet sich die hauseigene Sozial- und Behindertenberatung an). Weiter sind die Veranstaltung von Vorträgen zu aktuellen familienbezogenen Themen angedacht oder generationenübergreifende Nachmittage, an denen die Kinder ihre Eltern und Großeltern mitbringen. Viele der angeführten Leistungen gehören für das Team der KiTag schon heute zum Alltag.
Die Kitag des AKAFÖ gegenüber der FH Bochum




