Sonnige Aussichten für wohnraumsuchende Studierende
AKAFÖ-Wohnheim Erlenkamp wird mit Solarkollektoren verkleidet/ Appartements sind heiß begehrt
Bei der Sanierung des Studentenwohnheims in der Markstraße 105 setzt das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ) ganz auf Innovation und Zukunftsorientierung.
Erst vor kurzem wurde eine hoch moderne Lüftungsanlage installiert, die die neue Doppelfassade des Hauses zur
Warmluftgewinnung und damit zur Beheizung der Etagen vier bis zwölf nutzt. Jetzt kam die zweite ökologisch orientierte
Technologie zum Einsatz. Die Außenhaut des Wohnheimes wurde mit Photovoltaik-Elementen verkleidet, mit denen Strom
gewonnen werden kann. „Auf derart innovative Energieerzeugung wird auch in anderen Wohnheimen des Bochumer Studentenwerkes gesetzt“,
betont Günter Kerfin, der Technische Leiter des AKAFÖ. „Die Wohnanlage an der Eulenbaumstraße nutzt Solarzellen, mit
denen Warmwasser aufbereitet wird.“
Im Zuge der aufwendigen Sanierung an der Markstraße wird aber nicht nur bei der Energiegewinnung fortschrittlich gedacht.
Vor allem die neu gestalteten Wohnräume werden modernsten Ansprüchen der Studierenden gerecht. Fast ausschließlich
Einzel- und Doppelappartements werden im Erlenkamp für die Studierenden bereit stehen, und damit die
beliebteste Wohnform, wie auch Rosemarie Heeger aus der AKAFÖ-Abteilung für Studentisches Wohnen weiß. „Bereits
jetzt sind zahlreiche Anträge für die Appartements bei uns eingegangen“, berichtet sie. „Viele Studierenden schätzen die
Privatsphäre dieser Wohnform, und dementsprechend groß ist der Ansturm auf Wohnheime, in denen solche Quartiere angeboten
werden.“ Voraussichtlich zum Januar 2007 werden die 108 Appartements des Hochhauses zum Einzug bereitstehen, die
Sanierung des angrenzenden Flachbaus mit weiteren 96 Appartements wird zum Sommer 2007 abgeschlossen sein.
Die Wohnanlage des Akademischen Förderungswerkes wird seit Herbst 2005 saniert, nachdem die undichte Fassade und diverse
Heizungsrohrbrüche ein Jahr vorher Bewohnern und Hausverwalter das Leben schwer machten. Das Land NRW übernimmt die
Hälfte der Umbaukosten in Höhe von rund 10 Mio. Euro für die Wohnanlage, bestehend aus einem 12-geschossigen Hochhaus
sowie einem 4-geschossigen Flachbau.
Die AKAFÖ-Wohnanlage Erlenkamp an der Markstraße 105




