Bundesweite Tagung der „Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten Deutschlands“ in Bochum
Behindertenberatung des AKAFÖ jetzt Ansprechpartner fürs Ruhrgebiet
Zu einem bundesweiten Stützpunkt-Symposium der „Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten“ (FGQ) trafen sich jetzt über 20 Teilnehmer in der Ruhr-Universität Bochum. Die Ansprechpartner in den Stützpunkten und Kontaktstellen der FQG konnten sich auf dem Symposium über aktuelle rechtliche Entwicklungen informieren und Erfahrungen austauschen. Im Rahmen des Symposiums wurde das vom AKAFÖ (Akademisches Förderungswerk) betriebene Servicezentrum für Behinderte an der Ruhr-Universität als neue Kontaktstelle für Betroffene im Ruhrgebiet eröffnet. Harry Baus, Leiter des Bochumer Zentrums, ist nun Ansprechpartner für Querschnittgelähmte und gibt ihnen Rat und begleitet diese bei alltäglichen Problemen.
Die FGQ hat sich die Verbesserung der Lebensbedingungen der mehr als 100.000 Querschnittgelähmten in Deutschland auf die Fahnen geschrieben und richtet ihr Augenmerk auf die Betroffenen und ihre Angehörige. Sie will die Öffentlichkeit über Querschnittlähmung und ihre Folgen informieren und somit Vorurteilen entgegenwirken, Verantwortliche beraten, Betroffenen Mut machen und Zukunftsperspektiven aufzeigen. Die Stützpunkte der FGQ kümmern sich vorrangig um die medizinischen Belange – hier sind die Mitarbeiterin Eva-Maria Rellecke der Bochumer Unfallklinik Bergmannsheil und Frau Bärbel Wilkes Ansprechpartnerin vor Ort. Die Kontaktstellen sind für die Begleitung Querschnittgelähmter im Alltag eingerichtet und helfen und unterstützen Betroffene und deren Angehörige bei auftretenden Problemen.
Das Bochumer Servicezentrum mit seiner Sozial- und Behindertenberatung richtet sich in erster Linie an behinderte und chronisch kranke Studierende, hierzu gehören auch die vielen querschnittgelähmten Studierenden. Das Team des Beratungszentrums unterstützt seine Klientel nicht nur hierbei: Neben der individuellen Beratung erhalten Behinderte und chronisch Kranke auch allgemeine Informationen über Änderungen im gesamten gesetzlichen Leistungsbezug sozialer Orientierung und anderer Beratungsangebote. Harry Baus vom AKAFÖ hierzu: „Die Erfahrungen helfen mir auch bei der Arbeit als Kontaktstelle für die FGQ. Querschnittgelähmte im Ruhrgebiet finden neben den Stützpunkten in Bochum nun einen weiteren notwendigen Ansprechpartner“.
Harry Baus (AKAFÖ) freut sich über die neue Kontaktstelle der FGQ im Ruhrgebiet




