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Statistisches Bundesamt zeigt: BAföG-Förderung geht zurück

/ Auch AKAFÖ verzeichnet leichten Rückgang der Förderung

Der BAföG-Antrag - immer wieder ein kontroverses Thema

„Im Jahr 2016 erhielten in Deutschland 823.000 Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fiel die Zahl der BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger gegenüber 2015 um etwa 47 000 beziehungsweise 5,5%. 2015 hatte der Rückgang gegenüber dem Vorjahr 5,9% betragen.“

Dies teilte das Statistische Bundesamt am Freitagmorgen in einer Pressemitteilung mit. Für Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär vom Deutschen Studentenwerk, keine Überraschung: „Es bestätigt sich: Die jüngste BAföG-Erhöhung kam zu spät, und sie fiel zu niedrig aus. Der Handlungsdruck beim BAföG bleibt weiterhin hoch. Es muss nun dringend gegengesteuert werden. Das BAföG muss, wie wir es als Deutsches Studentenwerk schon lange fordern, regelmäßig erhöht werden“.

AKAFÖ-Geschäftsführer Lüken: „BAföG reicht nicht aus“

Ähnlich bewertet auch der Geschäftsführer des AKAFÖ, Jörg Lüken, die Situation rund ums BAföG: „Das BAföG reicht nicht aus. Es muss regelmäßig angepasst werden und nicht wie 2016, erst nach sieben Jahren“. Die Förderungsquote sank auch im Zuständigkeitsbereich vom AKAFÖ. Dies allerdings weniger stark, als bundesweit. 2015 sank sie um 1,3 Prozent von 16,7 auf 15,4 Prozent. Im vergangenen Jahr senkte sie sich von 15,4 auf 13,8 Prozent – und damit um 1,6 Prozent.

Jüngst hatte auch die 21. Sozialerhebung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ergeben, dass viele Studierende Schulden vermeiden wollen oder die BAföG-Unterstützung für zu gering erachten, um einen Antrag zu stellen.

Zur 21. Sozialerhebung geht’s hier

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