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Am 2. Mai ist deutscher "Erdüberlastungstag"

/ Was das bedeutet - und wie das AKAFÖ Nachhaltigkeit beherzigt

Die Kartoffeln beim AKAFÖ kommen vom Bauer Borgmann aus Bottrop.

Jedes Jahr gibt es den "Erdüberlastungstag" (englisch: "Earth Overshoot Day"). Jedes Jahr rückt er weiter nach vorne. 2018 ist er schon am 2. Mai.

2018 jetzt schon mehr verbraucht, als die Erde hergibt

Jedes Jahr verbrauchen wir alle auf der Erde enorme Ressourcen. Dabei geht es nicht nur um Dinge wie Wasservorräte oder die Nährstoffe in unseren Böden. Ins Gewicht fallen auch Faktoren wie der CO2-Ausstoß.

Der Erdüberlastungstag ist derjenige Tag im Jahr, an dem die Ressourcen der Erde für das entsprechende Jahr aufgebraucht sind - legt man unseren Verbrauch in Deutschland zugrunde. Würden also alle Menschen auf der Welt so leben, bräuchten wir drei Erden, um so zu konsumieren, wie wir es zur Zeit tun.

AKAFÖ beherzigt "Drei Säulen der Nachhaltigkeit"

Damit dieser Tag nicht jedes Jahr weiter nach vorne, sondern vielleicht eines Tages wieder weiter nach hinten rückt, wollen wir im AKAFÖ so nachhaltig wie möglich arbeiten.

Man spricht gemeinhin von Drei Säulen der Nachhaltigkeit. Das sind die ökonomische, soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Die ökonomische Nachhaltigkeit ist im AKAFÖ sowieso gegeben: Als Anstalt des öffentlichen Rechts sind wir dazu verpflichtet, mit den verfügbaren Geldern verantwortungsvoll umzugehen und beherzigen dies seit dem ersten Tag.

Ähnlich verhält es sich mit der sozialen Nachhaltigkeit. Wir unterstützen - gerade weniger wohlhabende - Menschen durch unsere vielen Angebot beim Studieren. Oft ermöglichen wir ihnen das Studium überhaupt erst. Damit erfüllen wir einen wichtigen sozialen Zweck.

Ökologische Nachhaltigkeit rückt in den Vordergrund

Doch wir beherzigen auch die dritte Säule, die ökologische Nachhaltigkeit. So beziehen wir diverse Lebensmittel, z. B. unsere Kartoffeln, aus ökologischem und regionalem Anbau. Wir vermeiden im Rahmen unseres Projekts "Zu gut für die Tonne" bis zu 25 Prozent Lebensmittelabfälle. Unsere Studierendenwohnheime entstehen in nachhaltiger Bauweise. Wir haben einen relativ geringen Wasser- und Stromverbrauch. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Trotzdem wissen wir, dass es immer Punkte gibt, in denen wir noch nachhaltiger arbeiten können. Es ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Wir bleiben am Ball.

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