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NRW zeichnet AKAFÖ-Klimaschutz-Projekt aus

/ Vorbildliche Maßnahmen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen

Bekanntgabe der Vorzeigeprojekte im Düsseldorfer Landtag (v.l.n.r.): NRW-Umweltminister Johannes Remmel, Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, der Chef der ebenfalls ausgezeichneten DHL, Frank Appel, und AKAFÖ-Geschäftsführer Jörg Lüken.

Schöner Erfolg für die Klimaschutz-Bemühungen beim AKAFÖ: Im Rahmen der Jahresveranstaltung „Fortschrittsmotor Klimaschutz 2016 – Ausgezeichnete Vorreiter" am 23. Juni in Düsseldorf wird das Projekt „Zu gut für die Tonne" in die Riege der besten Projekte in NRW aufgenommen. Das gaben NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und NRW-Umweltminister Johannes Remmel am Dienstag, 14. Juni, in Düsseldorf bekannt.

Vorzeigeprojekte

Bis zum Jahr 2022 zeichnet die KlimaExpo.NRW einmal pro Jahr zwölf Vorzeigeprojekte aus Nordrhein-Westfalen aus und stellt die positiven Wirkungen des Klimaschutzes einem breiten Publikum vor.  „Klimaschutz ist ein Fortschrittsmotor für Wirtschaft und Gesellschaft – das zeigen die Projekte der KlimaExpo.NRW. Die Preisträger sind eine beeindruckende Bestätigung für die nachhaltige Leistungsfähigkeit unseres Landes und zugleich ein Ansporn, Klimaschutz auch als wirtschaftliche Innovation noch stärker voran zu treiben", so Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. 

Das Akademische Förderungswerk hat eine Arbeitsgruppe mit Mitarbeitern aus allen Bereichen der Gastronomie ins Leben gerufen, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Das Ergebnis sind Maßnahmen, die in der Summe das Abfallaufkommen um 25 Prozent - fast 15 Kubikmeter pro Monat - reduzieren.

Effektive Maßnahmen reduzieren Küchen- und Kantinenabfälle

Eine Großgastronomie, die bemüht ist, nicht nur gutes, sondern auch günstiges Essen anzubieten, achtet ohnehin auf den effizienten Umgang mit Lebensmitteln. Wenn es dann wie beim Akademischen Förderungswerk in vier Hochschulmensen gelingt, die Lebensmittelabfälle gleich um 25 Prozent zu reduzieren, ist das schon etwas Besonderes und viel mehr als anvisiert.

Maßnahmenbündel

Die Gründe dafür sind vielfältig: Schon dreißig Minuten vor Schließung werden viele Lebensmittel günstiger angeboten. Anders ist es bei noch verwertbaren Speisen – diese werden am Folgetag als „Tipp des Tages" zu Spar-Preisen verkauft. Gleichzeitig verzichtet man auf das Bereithalten des kompletten Speiseangebots bis Kantinenschluss und hat die Behälter zur Bereitstellung der Speisen verkleinert. Zudem vernetzt ein digitales Warenwirtschaftssystem die Standorte untereinander, so dass Waren effizienter ausgetauscht werden können.

„Die im Zuge des Projektes ‚Zu gut für die Tonne‘ ergriffenen Maßnahmen zeigen, dass auch vermeintlich kleine Umstellungen in der Summe große Einspareffekte haben können", sagt Ezzedine Zerria, Leiter der Gastronomie des Akademischen Förderungswerks.

Der Regionalverband Ruhr ist einer von sieben regionalen Partnern der KlimaExpo.NRW. Da freut es den Partner der KlimaExpo.NRW besonders, dass auch dieses Projekt aus dem Ruhrgebiet zu den ausgezeichneten Projekten gehört. „Wir freuen uns über den Erfolg des Akademischen Förderungswerks Bochum. Wir sehen, wie engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Lebensmittelverschwendung mindern und ein Umdenken im Umgang mit der Ressource fördern können", sagt Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr.

Jahresveranstaltung der KlimaExpo.NRW in Düsseldorf

Im Rahmen der KlimaExpo.NRW-Jahresveranstaltung am 23. Juni in Düsseldorf wird die Projektauszeichnung offiziell an das Akademische Förderungswerk verliehen.


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