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Papenburg ist attraktiver geworden

/ AKAFÖ sanierte die Wohnanlage für rund 12 Millionen Euro – ein voller Erfolg

Die AKAFÖ-Projektverantwortlichen Bianca Rosskothen und Uwe Drews vor der Wohnanlage "Auf der Papenburg".

60 Mieter sind bereits eingezogen, weitere knapp 120 werden folgen. Was sie vorfinden: Modernen studentischen Wohnraum, zeitgemäß gestaltete Innenbereiche und Gemeinschaftsräume, ansprechende Außenbereiche, die zum Verweilen und Sonnenbaden einladen. Das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ) hat die Studierenden-Wohnanlage „Auf der Papenburg“ für rund 12 Millionen Euro kernsaniert und renoviert.

10,8 Millionen Euro hat das Studentenwerk aus dem Konjunkturpaket II erhalten und den Rest der Finanzierung aus Eigenmitteln gestemmt. Dringend notwendig geworden war die Sanierung, weil sich seit der Eröffnung der Wohnanlage im Jahr 1975 in Punkto Wohnformen, Möblierung und energieoptimiertes Bauen viel getan hat. Das Wohnangebot war renovierungsbedürftig und nicht mehr zeitgemäß. Vor dem Umbau gab es auf den sechs Etagen vor allem Einzelzimmer mit Etagenküchen.

Durch Neuanordnung der Räume und Nutzungen verfügen nun alle Einzel-, 2er- und 3er-Appartements über eigene Küchen (und Sanitäranlagen). Höchstens sieben Mieter teilen sich eine Küche in abgeschlossenen Wohneinheiten. Das Wohnangebot hat sich durch die Modernisierung zwar etwas reduziert: statt rund 225 gibt es jetzt nur noch 179 Plätze. Dafür sind sie um einiges attraktiver geworden.

Das lässt sich nicht nur über die Appartements, sondern über die gesamten Innen- und Außenbereiche der Wohnanlage sagen. „Die Auswahl der Farben und Materialien kompensiert die eher unruhige Form und trägt zu einem schlichten, schönen Gesamtbild bei“, freut sich AKAFÖ-Projektleiterin Bianca Rosskothen bei einem Rundgang über das Gelände. Die Architekten Krampe und Schmidt haben an der Fassade, in Eingangsbereichen, Fluren und sogar den Appartements die Farbe Orange als Leitmotiv umgesetzt. Orange sind etwa die so genannten Leibungen aller Fenster und die Säule des Fluchttreppenhauses. Letzter wird nachts von Leuchtdioden angestrahlt, was der Anlage einen besonderen Charakter verleiht.

Besonders sind auch die Spiegel, die in den verwinkelten Fluren angebracht sind. „Es war schwierig, mit dem Bestand zu arbeiten“, erklärt Bianca Rosskothen, „aber so wirken die Gänge nicht mehr dunkel und bedrohlich.“ Besonders ist die moderne Teestube im Untergeschoss. Besonders sind ein Saunabereich und eine „Leseküche“, in der auch Mieter, die nur über Kochplatten und nicht über einen Ofen verfügen, Backen oder Aufläufe bereiten können.

Als ein für Baustellen seltener Erfolg können die Projektverantwortlichen des AKAFÖ außerdem verbuchen, den geplanten, finanziellen Rahmen eingehalten zu haben. Dies liegt nicht zuletzt an der hervorragenden Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten und dem persönlichen Einsatz vom Hausverwalter bis zum bauleitenden Architekten, erklärt der ebenfalls Projektverantwortliche Uwe Drews.


Frontansicht der neuen Papenburg

Mit orange als Leitmotiv erstahlt sie in neuem Glanz: Die kernsanierte AKAFÖ-Wohnanlage "Auf der Papenburg".

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