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Heimliche Helden der Hitze

/ Die Hitzewelle fordert momentan ganz Europa - 42°C Höchsttemperaturen wurden allein in Deutschland gemessen. Für das AKAFÖ gibt es aber kein hitzefrei.

Auch bei Höchsttemperaturen haben Studierende Hunger, es müssen BAföG-Anträge bearbeitet und Wohnanlagen-Zimmer vergeben werden. Den heißesten Job machen derzeit aber ganz Andere.

Der Sommer dieses Jahr ist so heiß, dass sogar unsere Grillbude vor dem Q-West auf dem Campus der Ruhr-Universität geschlossen werden musste. Die Temperaturen vor Ort an den Fritteusen war einfach nicht mehr zumutbar.

Die Grillbude verkauft sonst leckere Fritten mit kreativen Toppings wie Rucola, Joppie-Sauce oder Pilzen. Während der aktuellen Hitzewelle müssen die Studis und Mitarbeitenden der Hochschule absofort mit Q-West und Mensa vorlieb nehmen.

In der großen Mensa gibt es kein hitzefrei: der fein abgestimmte Gastro-Betrieb muss laufen. Die heimlichen Helden sind hier die Mitarbeitenden der Spülküche. Heißer Dampf, Feuchtigkeit und hohe Außentemperaturen lassen hier die Raumtemperatur stark ansteigen.

"Wir haben eine Abluft-Anlage, aber man merkt die Außen-Temperaturen schon deutlich" erklärt Herr Agethen, Zuständiger für die große Spülküche in der Mensa an der RUB.

Diese fordernden Arbeitsumstände haben Anerkennung verdient. Tipps gegen heiße Arbeitsbedingungen direkt aus der Spülküche: "Ein Handtuch in kaltes Wasser tauchen und in den Nacken legen". Oder ein Ventilator für den Kassenbereich der gastronomischen Einrichtungen.

Diese Wetterumstände erfordern kreative Lösungswege und fördern den Zusammenhalt in der Belegschaft. Denn uns allen bleibt nur das gemeinsame Warten auf den Regen.

 

 


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