BOSKOP: Campus. Kultur. Vielfalt.

Erleben • Gestalten • Möglich machen • Für Studierenden • Mit Studierenden

Unser Auftrag und unsere Arbeit

Die Förderung studentischer Kulturarbeit ist durch das Studierendenwerksgesetz und die Satzung des AKAFÖ geregelt. Wie kann unsere Arbeit dazu beitragen, dem Motto „Kümmern sie sich um ihr Studium, wir regeln den Rest“ gerecht zu werden? Wo helfen Kultur und Vielfalt, das Studium erfolgreich abzuschließen?

Als Abteilung des Akademischen Förderungswerks fördern wir studentische Kultur und Vielfalt auf dem Campus, schaffen Räume und Begegnungen. Wir kümmern uns um die Internationalisierung des AKAFÖs und betreuen internationale Kooperationen.

 

Ziele unserer Arbeit

„Campus. Kultur. Vielfalt. - Erleben. Gestalten. Möglich machen“: Unser Ziel ist es, die kulturellen Bedürfnisse der Studierenden aufzugreifen und ein soziales und kulturelles Miteinander anzuregen und dabei Räume zu schaffen, die die Vielfältigkeit unserer Zielgruppe unterstützt.

Die Kulturarbeit von BOSKOP versteht sich als Beitrag sowohl zur individuellen als auch kulturellen Bildung der Studierenden, um aus dem Campus nicht nur ein Studienort zu machen, sondern auch einen Ort, in welchem die Studierenden die Freiheit haben, eigene kulturelle Interessen zu verfolgen und Kreativität auszuleben. Wir wollen die Möglichkeit zu neuen Erfahrungen und Inspirationen bieten, um Entspannung, Spaß und eine gemeinsame Kultur in den Unialltag zu integrieren.

Um zielgruppengerecht und nachhaltig zu arbeiten, haben wir den Auftrag, uns an den Bedürfnissen der Studierenden zu orientieren, sie regelmäßig zu ermitteln und die Ergebnisse zu evaluieren. Dabei wendet sich BOSKOP explizit an alle Studierende und ist hochschulübergreifend.

Kernbegriffe unserer Arbeit

Campus

Der Begriff Campus bezieht sich nicht nur auf die traditionellen Räume der akademischen Ausbildung, sondern auch auf die Wohnräume (insb. die studentischen Wohnheime) und die Freizeiträume der Studierenden (Freizeitfunktionen wie Kultur, Sport, Gastronomie). Diese drei Bereiche definieren die Orte unserer Arbeit: Ausbildung, Wohnen und Freizeit. Wir wollen in diesen Orten, die für uns Campus sind, ein Klima der interkulturellen Offenheit schaffen. Studierende nutzen inzwischen mehr als früher auch die Einrichtungen der Innenstadt, d.h. auch hier werden Angebote aufgenommen und studentische Kultur als Teil der Stadtkultur wahrgenommen, aber auch die eigentlichen Orte der akademischen Ausbildung müssen zum Teil als Kulturorte „wiederentdeckt“ werden.  Auch die Wohnheime werden als wichtiger Teil des studentischen Lebens wieder in den Fokus genommen. Angebote können Wohnheim-Spezifisch sein, Angebote in den Räumen des “Hardys” richtet sich insbesondere an die Studierende in den umliegenden Wohnheimen.
Die Stadt ist als Teil des Campus ein nicht mehr wegzudenkender Bereich. Studentische Kultur bereichert das kulturelle Leben einer Stadt. Die Bürgerinnen und Bürger nehmen „ihre“ Hochschulen neu wahr. Kultur kann also auch als Einladung funktionieren, sich eine Hochschule oder einen Campus jenseits des fachlichen oder wissenschaftlichen Interesses anzusehen. Studierende sehen auch die Stadt als Teil des Campus, daher ist es uns wichtig als Akteur in den Kulturszenen der Stadt aufzutreten und studentische Kultur als wichtigen Teil der urbanen Kultur zu fördern. Kultur trägt erheblich zur Identifikation der Studierenden mit ihrem Hochschulstandort bei. Eine gut ausgebaute kulturelle Infrastruktur ist ein essentielles Element im Profil eines Hochschulstandortes. Erst solche Angebote machen einen Standort unterscheidbar von einem anderen.

Kultur

Wir verfolgen einen soziokulturellen Ansatz: Wir greifen die sich stetig verändernden kulturellen Bedürfnisse der Studierenden auf und bieten Möglichkeiten und Anregungen zur kulturellen Eigeninitiative. Kultur hat für uns immer eine soziale Funktion: Wir schaffen Räume (ideell und real), in denen soziale Begegnungen stattfinden können, um kreative Potenziale der Lebensweltgestaltung freizusetzen.

Vielfalt

Vielfalt ist Kernbegriff unserer Arbeit. Menschen sind unterschiedlich, es gibt regionale, soziale und funktionale Unterschiede sowie die Unterschiede zwischen den Lebensstilen.  Kultur wird durch menschliche Interaktion geschaffen, reproduziert und ständig verändert - und ist deshalb so vielfältig wie unsere Zielgruppe. Studierende mit unterschiedlichen Hintergründen treffen aufeinander, viele fühlen sich fremd an der neuen Hochschulumgebung. Wir wollen Sie mit unserer Arbeit willkommen heißen und Gemeinsamkeiten entdecken und stärken, die Angst vor dem Fremden nehmen und Neugierde auf neue Perspektiven fördern. Wir unterstützen Begegnungen zwischen einheimischen und internationalen Studierenden und ihre Vernetzung.

Erleben

Mit unserem Angebot machen wir den Hochschulraum lebendig. Wir schaffen Möglichkeiten und Orte, an denen ein interkulturelles Miteinander stattfindet: Insbesondere für Studienanfänger und internationale Studierende sind wir die Stelle, an der man erste Kontakte knüpfen kann. Kultur und Vielfalt schaffen somit einen Erlebnisraum: sie geben dem Campus einen unverwechselbaren Charakter und erhöhen dadurch die Lebensqualität. Wir schaffen Angebote zur Freizeitgestaltung, zum Abschalten vom akademischen Alltag und zum Spaß haben. Wir bieten Formate zum Experimentieren und um Gleichgesinnte kennenzulernen.

Gestalten

Mit unseren Veranstaltungen und Projekten erfüllen wir den Auftrag, studentischer Kultur eine Plattform zu geben, auf welcher Studierende eigene Ideen initiieren und Projekte realisieren. Auf dieser Ebene können Studierende sich untereinander austauschen, während wir sie nach ihren Bedürfnissen orientiert unterstützen. Die Kulturarbeit erfolgt demnach partizipativ und interaktiv. Im Vordergrund stehen die Selbstentwicklung und Selbstkenntnis der Studierenden, die durch ihr Engagement und ihre Kreativität weiterentwickelt wird, indem wir Eigenständigkeit und Verantwortung einfordern. Wir schaffen Angebote, die diese Fähigkeiten fördern.

Möglich machen

Wir unterstützen kulturelles Engagement der Studierenden, schaffen Rahmenbedingungen hierfür, beraten, fördern und bieten Räume. Die Studierenden-Generationen wechseln schnell. Feste Miterbeiter*innen machen es möglich, das nötige Know-how verlässlich und dauerhaft weiterzugeben. Studierende engagieren sich zunehmend in kurzfristigen Kulturprojekten anstelle von langfristigem Engagement. Dabei benötigen sie jedoch zunehmend mehr Unterstützung. Es braucht daher auch künftig eine Stelle, die die Studierenden durch eine kontinuierliche Arbeit und mit professioneller Kompetenz begleitet. Dies ermöglichen geeignete personelle, materielle und finanzielle Ressourcen auf Seiten des Studierendenwerks.

Mit diesen konkreten Bausteinen möchten wir unser Ziel, ein soziales und kulturelles Miteinander zu fördern, erreichen. Wir richten uns an den Bedürfnissen der Studierenden aus, ermitteln sie regelmäßig und die evaluieren die Ergebnisse. Wir wenden uns explizit an alle Studierende und arbeiten hochschulübergreifend und in Kooperation mit Partnern aus Hochschulen, Wirtschaft und Institutionen.

Unser partizipativer Ansatz spiegelt sich auch in unserem Team wider: Wir beteiligen Studierende und junge Erwachsene mit unterschiedlichen Hintergründen an unserer Arbeit als Teil unseres Teams. Wir fördern die Arbeit von Freiwilligen und Ehrenamtlichen und freuen uns, auch im Team immer wieder neue Perspektiven zu entdecken.

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