Wir möchten Müll vermeiden.
Das tun wir dafür:

Au revoir, Alufolie!

Unsere Folienkartoffel heißt jetzt Backkartoffel und ist noch leckerer – und schont dabei noch die Umwelt. Was fehlt? Die Folie!

Seit 2018 reduzieren wir den Einsatz von Alufolie. Stattdessen arbeiten wir mit Behältnissen mit Deckeln.
2019 haben wir die Menge von 54.000 Meter auf 5.760 Meter reduziert. Das entspricht einem Rückgang von 90%. Mit der Menge könnte man das AUDIMAX der RUB mehr als 100 mal einwickeln. 
Das haben wir durch Schulung unserer Mitarbeitenden erreicht. Und die Analyse aller Arbeitsabläufe und das Bereitstellen von Alternativ-Optionen. Wir hoffen, in Zukunft auch die letzten Mengen an Alufolie im Einsatz durch Alternativen zu ersetzen, damit wir bald gar keine Alufolie mehr verbrauchen.


Wir wollen Klarsichtfolie loswerden

Bisher haben wir Klarsichtfolie zur Konservierung von Speisen eingesetzt. Auch das ändern wir jetzt. Klarsichtfolie wird verstärkt durch den Einsatz von Behältnissen mit Deckeln ersetzt. So konnten wir 2019 durch die Veränderung von Arbeitsabläufen mehr als 14.040 Meter Klarsichtfolie einsparen. Das entspricht einer Reduktion von knapp 20%. 

 

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, alle Einsatzorte von Klarsichtfolie einer genauen Prüfung zu unterziehen, um weitere Einsparpotenziale zu finden. Durch Schulung und das kritische Hinterfragen des Einsatzes von Klarsichtfolie haben wir erste Ergebnisse erzielt. Wir sind uns bewusst, dass es bis zum vollständigen Ersatz noch ein weiter Weg ist.

Für einige hygienische Anwendungen haben wir bisher keine bessere Alternative finden können. Aber wir glauben, dass wir den Einsatz von Klarsichtfolie bei gleichbleibenden, hygienischen Standards noch weiter reduzieren können.


Schwer vermeidbar: Einmalhandschuhe

Einmalhandschuhe werden in der Gastronomie vielseitig eingesetzt – immer da wo es heiß wird, hygienisch sein muss, oder auch schmutzig werden kann. Gerade in den sog. „Schmutzbereichen“, also der Reinigung der tausenden von Tellern und Bestecken nach der Bewirtung unserer Gäste, sind Einmalhandschuhe bisher unabdingbar. Grund ist die große Hitze in den Spülküchen.

In der Essensausgabe haben wir durch den vermehrten Einsatz von Hilfsmitteln wie Zangen, Gabeln oder Hebern dafür gesorgt, dass weniger Einmalhandschuhe im Einsatz sind. So konnten wir den Einsatz in unserer Mensa an der Ruhr-Universität Bochum um 30% reduzieren. Im Bistro und in der Kaffeebar an der RUB setzen wir 15% weniger Einmalhandschuhe ein. 

Derzeit beschäftigen wir uns weiter mit der Analyse unserer Verbrauchsstellen. Wir beobachten den Markt, in der Hoffnung, dass uns bald  wirtschaftlich tragbare, nachhaltige Lösungen zur Verfügung stehen.

Nachhaltigkeit steckt im Detail

Siegel und Auszeichnungen

Wie wir Speisereste vermeiden


Bei unserem Projekt „Zu gut für die Tonne“ haben wir seit 2015 die Lebensmittelabfälle unserer Mensen um 25 Prozent reduziert – das spart 15 Tonnen CO2 im Monat ein.

Dafür hat uns das Land NRW als Vorzeigeprojekt in die „KlimaExpo.NRW“ aufgenommen. Danke. Wir machen weiter.

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