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Nachhaltigkeitswoche in der RUB-Mensa

/ Ausstellung und Aktionen vom 09. bis zum 13. Dezember zum Thema Lebensmittelmüll-Vermeidung

Motive aus der DSW-Wanderausstellung "Zu gut für die Tonne"

Das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ) lädt ein zur Nachhaltigkeitswoche in die Mensa der Ruhr-Universität Bochum. Vom 09. bis zum 13. Dezember will das Studentenwerk über Möglichkeiten informieren, Lebensmittelabfälle zu vermeiden und ein Bewusstsein für den schonenden Umgang mit Ressourcen schaffen.
Eine Möglichkeit: richtig Reste-Essen. So wird es die ganze Woche über an einer Mensa-Ausgabetheke Mahlzeiten geben, die sich aus Resten vom Vortag zusammensetzen, die tags zuvor in der Küche übrig geblieben sind.
Montags bis donnerstags finden Sonderaktionen zum Thema statt:

  • Am Montag können bis zu 20 Interessierte bei einer Mensa-Führung hinter die Kulissen des AKAFÖ blicken. Los geht es um 12 Uhr, Treffpunkt ist die Kaffeebar im Mensa-Foyer (bitte vorher anmelden bei julia.benfer@akafoe.de).
  • Am Dienstag (10 bis 16 Uhr) sollen die Mensa-Gäste bei der Aktion „Muskelkraftwerk“ zeigen, wie viel Energie in Ihnen steckt. Es geht darum, tüchtig in die Pedale zu treten und auf diese Weise Strom zu erzeugen. Zur Stärkung gibt es Apfelspalten aus der Region.
  • Am Mittwoch gibt es erneut die Möglichkeit für 20 Personen, an einer Mensa-Führung teilzunehmen. Diesmal geht es um 13 Uhr in der Kaffeebar los, wieder wird um Anmeldung bei julia.benfer@akafoe.de gebeten.
  • Am Donnerstag wird im Mensa-Foyer zwischen 11 und 14.30 Uhr frischer Streuobstwiesensaft angeboten.

Während der gesamten Woche wird darüberhinaus die Wanderausstellung „Zu gut für die Tonne“ des Deutschen Studentenwerks im Mensa-Foyer zu sehen sein. Schautafeln und Infografiken zeigen, was jeder persönlich tun kann, um weniger Lebensmittelabfälle zu produzieren, aber auch, wie Müllvermeidung in den Mensen funktioniert.
In den Einrichtungen des AKAFÖ hat das Umdenken längst begonnen. So haben sich die gastronomischen Betriebe des AKAFÖ vorgenommen, die Menge der Abfälle aus Lebensmitteln um fünf bis zehn Prozent jährlich zu verringern. Monatlich entstehen in den Einrichtungen des AKAFÖ in Bochum, Gelsenkirchen, Recklinghausen und Bocholt in der Speisenproduktion bis zu 30 Tonnen Abfall. Ein Gutteil dieses Abfalls besteht zwar aus Verpackungen und so genanntem Nassmüll (Wasser, Tiefkühleis etc.), dennoch will das AKAFÖ die bislang anfallende Menge durch Umstrukturierungen der Logistik und ein breit angelegtes Informationsprogramm deutlich reduzieren.
Zum Hintergrund: Laut einer Studie der Universität Stuttgart entsorgen Industrie, Handel, Großverbraucher und Privathaushalte in Deutschland jedes Jahr elf Millionen Tonnen Lebensmittel als Abfall. Im Schnitt wirft jeder Bundesbürger pro Jahr 81,6 Kilogramm weg. 65 Prozent dieser Lebensmittelabfälle wären völlig oder zumindest teilweise vermeidbar. Der Wert dieser vermeidbaren Lebensmittelabfälle wird pro Kopf auf jährlich 235 Euro geschätzt.
Weitere Informationen: www.zugutfuerdietonne.de


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