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Soziale Notlage der Studierenden hält an

/ Nach drei Digitalsemestern leiden die Studierenden noch immer unter finanziellen und psychischen Sorgen.

Nach drei Corona-Semestern befinden sich die Studierenden weiterhin in einer sozialen Notlage. Die Arbeitsgemeinschaft Studierendenwerke (ARGE) bewertet die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelte Überbrückungshilfe nun als suboptimal und betont, dass die Nothilfe nicht mehr der Lebenswirklichkeit der Studierenden entspreche.

Zwar erhielten circa 48.000 NRW-Studierende einen Zuschuss aus der Überbrückungshilfe und auch im BAföG konnten steigende Antragszahlen seit Pandemiebeginn verzeichnet werden, jedoch belasten die Studierenden noch immer finanzielle und psychische Sorgen.

Jörg J. Schmitz, Sprecher der ARGE StW, dazu: „Die Studierenden befinden sich weiterhin in einer pandemiebedingten Ausnahmesituation, aber können die pandemiebedingte Ursache ihrer finanziellen Probleme nicht nachweisen. [...] Die Überbrückungshilfe kann diese strukturellen Probleme der Studierenden nicht adäquat mildern und läuft zudem Ende September 2021 aus.“

Im Rahmen einer Anhörung von Sachverständigen hat die ARGE StW am 23. Juni im Wissenschaftsaufschuss des Landtags nun Stellung bezogen. Die ARGE StW appellierte dabei an die Landesregierung, die sozialen Auswirkungen von Corona auf Studierende endlich ernstzunehmen. Die schriftliche Stellungnahme finden Sie hier

Auch Akademische Förderungswerk (AKAFÖ) fordert eine Verbesserung der Beratungsangebote für Studierende. So müsse eine finanzielle Unterstützung seitens der Politik zur Verfügung gestellt werden, die es ermöglicht, psychosoziale Beratungskapazitäten auszubauen.

Zur Pressemitteilung der ARGE StW vom 08. Juli 2021 finden Sie hier.


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