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Hochschulen planen ihre Rückkehr zur Präsenz

/ Die Hochschulen in NRW planen ihre Rückkehr zum Präsenzbetrieb. Ab dem Wintersemester 21/22 sollen wieder verstärkt Veranstaltungen auf dem Campus möglich sein.

Viele Studierende fühlen sich von der Politik vergessen und fordern mehr Planungssicherheit.

Das aktuelle Sommersemester 2021 markiert das nun mehr dritte Digital-Semester in Folge. Es soll, Stand jetzt, jedoch das Letzte in rein digitaler Form sein, sodass die NRW-Hochschulen ab Oktober mit einer Rückkehr in die Präsenzlehre sowie einem weitgehend normalen Wintersemester planen.

Voraussetzung für den Präsenzbetrieb, so die Landesrektorenkonferenz (LRK), sei dabei allerdings eine hohe Impfquote sowie niedrige Infektionszahlen durch die Deltavariante.  „Es muss zu Semesterbeginn eine Durchimpfung nicht nur der Mitarbeitenden, sondern auch der Studierendenschaft von mindestens 80 Prozent erreicht sein“, erklärte der LRK-Vorsitzende Lambert T. Koch der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ erst kürzlich. Lege die Quote unter dem genannten Wert, wäre eine Aufhebung der Abstandsregelungen nicht möglich.

Auch der Deutsche Hochschulverband (DHV) fordert eine gezieltere Vorbereitung auf die Hochschulöffnungen. Als Grundlage hierfür sieht Prof. Dr. Christian von Coelln, Vorsitzender des Landesverbandes, insbesondere gezielte Impfangebote für Lehrende und Studierende. Parallel dazu müsse das Land finanzielle Unterstützung bei der Installation von Lüftungsgeräten sowie dem Ausbau täglicher Testungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Prof. Dr. Christian von Coelln betont: „Hochschulbildung setzt persönliche Begegnung voraus, die auf Dauer nicht virtuell ersetzt werden kann. Deshalb muss jetzt alles daran gesetzt werden, dass das Wintersemester kein weiteres Online-Semester wird." 

Zur Pressemitteilung des Deutschen Hochschulverbands finden Sie hier.


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