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Leistungsbilanz 2012 der 12 Studentenwerke in NRW

/ Studentenwerke bereiten sich auf den besonderen Semesterstart eines doppelten Abiturjahrgangs in NRW gut vor - Infos ergänzt um die Zahlen das AKAFÖ

Arbeitsgemeinschaft der 12 Studentenwerke in NRW

In der heute vorgelegten Leistungsbilanz 2012 der Arbeitsgemeinschaft der 12 Studentenwerke in NRW werden die vielfältigen Serviceangebote dargestellt:

Hochschulgastronomie
Erfreulich ist, dass einige neue Einrichtungen bereits vor dem erwarteten Ansturm der Studierenden geschaffen werden konnten. Schließlich konnten zahlreiche Maßnahmen zum Ausbau der Mensen und Cafeterien, z. B. durch Anbauten, durch Erweiterungen der Ausgabetheken sowie durch den Ausbau des Sitzplatzangebotes schon abgeschlossen werden. „Um lange Warteschlagen insbesondere zur Mittagszeit zu vermeiden, haben wir unsere Angebotspalette in den Cafeterien deutlich erweitert. So wird es neben dem beliebten „Coffee to go“ z. B. den „snack to go“ geben. Die Öffnungszeiten werden wir wenn nötig ebenfalls ausweiten“, verspricht Herr Günther Remmel, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der 12 Studentenwerke in NRW. In 2012 wurden in den 180 Einrichtungen der Studentenwerke NRW rund 18 Mio. Essen zu Preisen von 1,80 Euro bis 5,60 Euro verkauft.

Das AKAFÖ bietet in 10 Mensen und 20 Cafeterien an den diversen Hochschulstandorten eine Vielfalt von modernen Verpflegungsangeboten für Studierende, Hochschulbedienstete und Gäste der Hochschulen an, auch Vegetarier oder Veganer finden ein reichhaltiges Angebot. Seit 2010 bietet das AKAFÖ auch den Henkelmann an, die Mensa zu Mitnehmen: Der Henkelmann knüpft an die Tage des Bergbaus an, in denen die Kumpel mit ihrem Mittagessen im Essgeschirr einfuhren. Praktisch, preiswert und lecker.
http://www.akafoe.de/gastronomie/henkelmann/

Studentisches Wohnen
Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum für Studierende wird zum Wintersemester 2013/2014 in ganz NRW sehr groß sein. Besonders angespannt ist die Wohnsituation aber an den Standorten Aachen, Köln, Münster und Siegen. An den Hochschulstandorten im Ruhrgebiet und in Bielefeld gestaltet sich die Situation anders. Dort nutzen viele Studierende das gut ausgebaute Netz des öffentlichen Personennahverkehrs und pendeln zumindest für eine Übergangszeit zwischen Elternhaus und Hochschule.
Im Rahmen ihrer begrenzten finanziellen Möglichkeiten schaffen die Studentenwerke neuen Wohnraum bzw. sanieren bestehenden Wohnraum.
Derzeit unterhalten die Studentenwerke in NRW rund 37.000 Wohnplätze. Bis zum Ende dieses Jahres kommen noch 500 dazu, Ende 2014 werden es 39.500 Plätze sein.
Die Durchschnittsmiete beträgt 224 Euro und liegt damit vielerorts unter dem Mietzinsniveau auf dem privaten Wohnungsmarkt.

Das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ) bietet in 20 modernisierten Studierendenwohnanlagen, davon 19 in Bochum und eine in Gelsenkirchen, rund 4.100 Wohnplätze an. Für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel ist garantiert das Passende zu finden, in den Häusern des Studentenwerkes stehen die unterschiedlichsten Wohnformen zur Verfügung.

Studienfinanzierung
„Unter Berücksichtigung der aktuellen und prognostizierten Steigerungen der Studierendenzahlen wird die Zahl der BAföG-Antragsfälle in 2013 auf über 134.000 ansteigen. Dank der im Frühjahr 2013 bewilligten zusätzlichen Mittel des Landes können die Studentenwerke endlich zusätzliches Personal für die BAföG-Antragsbearbeitung finanzieren. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ämtern werden alles daran setzen, die Anträge rasch zu bearbeiten, damit die Gelder zeitnah an die Studierenden ausgezahlt werden“, teilt Herr Remmel mit.
Im Jahr 2012 brachten die 12 Studentenwerke in NRW 487 Mio. Euro an BAföG-Mitteln zur Auszahlung. Landesweit wurden 126.798 „BAföG-Anträge“ gestellt; tatsächlich gefördert wurden im Sommersemester 2012: 84.952 Studierende, im Wintersemester 2012/2013: 91.000 Studierende. Bezogen auf die Gesamtzahl der Studierenden in NRW von 511.000 entspricht das einer Förderquote von rund 18 Prozent. Bemerkenswert ist, dass an die Studierenden monatlich durchschnittlich weniger ausgezahlt wurde. Erhielten sie in 2011 noch durchschnittlich 439 Euro, sind es im Berichtsjahr nur noch 424 Euro.
Im letzten Jahr konnten zusätzlich 986 bedürftige Studierende mit insgesamt 5,3 Mio. Euro zinslosen Darlehen der Darlehenskasse, ein von den 12 Studentenwerken gegründeter Verein, finanziell unterstützt werden.

Das AKAFÖ zahlte im WiSe 2012 rund 57 Mio. € Mittel zur Studienfinanzierung an ca. 14.400 Studierende aus.

Kinderbetreuung
Die Studentenwerke betreiben 25 Kindertagesstätten an 16 Hochschulstandorten mit über 1.450 Kindertagesplätzen für Kinder von Studierenden und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Studium und Familie.

Das AKAFÖ bietet in zwei Kindertagesstätten rund 180 Plätze an. Zusätzlich kommen vor und nach der Grundschule 20 Kinder in den Hort. Sie erhalten Mahlzeiten, können sich ausruhen, werden bei den Hausaufgaben betreut oder spielen unter Anleitung von 3 Erzieherinnen.

Beratung und soziale Dienste
Bei steigenden Leistungs- und Prüfungsanforderungen, wachsendem Finanzierungsdruck und zunehmendem Stress vom Studienbeginn an werden die Sozialberatungsstellen immer häufiger - von jüngeren - Studierenden aufgesucht. Für die Arbeitsgemeinschaft ein Argument mehr, die Beratungsangebote der Studentenwerke nach Kräften auszubauen.

Das AKAFÖ bietet im Beratungszentrum zur Inklusion Behinderter (BZI) Beratung und Hilfestellung für Behinderte und chronisch kranke Studierende an, hat mit boSKop ein umfangreiches Kultur- und Workshopangebot und unterstützt mit dem Bereich Internationales Studierende aus dem Ausland durch Beratung, Tutorenprogramme etc.

Informationen zu der ARGE NRW erhalten Sie hier:

Helga Fels, Referentin der Arbeitsgemeinschaft der Studentenwerke NRW
Fon: 0521 10688606
Helga.Fels@Studentenwerk-Bielefeld.de
www.studentenwerke-nrw.de


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